The Founder

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    Ray Kroc (Michael Keaton), Vertreter für Milchshake-Mixer, hat Anfang der 1950er Jahre nur äußerst mäßige Erfolge vorzuweisen. Trotzdem gibt der charismatische Vollblutverkäufer nicht auf und träumt den amerikanischen Traum.

    Als er zufällig von einem revolutionären Schnellrestaurant im kalifornischen San Bernardino hört, wittert er die Chance seines Lebens. Trotz anfänglichem Widerstand der Betreiber, der Brüder Mac (John Carroll Lynch) und Dick McDonald (Nick Offerman), gelingt es Ray durch Hartnäckigkeit und Raffinesse, die Franchise-Rechte zu erwerben. Doch bis daraus ein erfolgreiches Fast-Food-Imperium werden kann, muss Ray noch unzählige Hindernisse aus dem Weg räumen und unliebsame Entscheidungen treffen…




    Filmstab

    Regie John Lee Hancock
    Drehbuch Robert D. Siegel
    Kamera John Schwartzman
    Schnitt Robert Frazen
    Musik Carter Burwell
    Produktion Don Handfield, Karen Lunder, Jeremy Renner, Aaron Ryder

    Darsteller

    Ray Kroc Michael Keaton
    Richard "Dick" McDonald Nick Offerman
    Ethel Kroc Laura Dern
    Maurice "Mac" McDonald John Carroll Lynch
    Joan Smith Linda Cardellini
    Harry J. Sonneborn B.J. Novak
    Rollie Smith Patrick Wilson

    Kritiken

    www.blogbuster.ch Jeannette Wölfli: Ein Stück amerikanischer Gastronomiegeschichte, bunt verpackt und mit glaubwürdigen Darstellern: ‘The Founder’ ist nicht nur optisch eine Freude, die überraschende Ehrlichkeit über die Brutalität der Geschäftswelt ist auch ein willkommener Schuss Realismus.

    www.filmstarts.de Christoph Petersen: „The Founder“ ist ein dramaturgisch und handwerklich auf den ersten Blick absolut herkömmliches Biopic, allerdings bekommt die Ode auf den amerikanischen Traum zunehmend etwas faszinierend Verstörendes, weil sich Regisseur John Lee Hancock zwar formal an alle Regeln des Genres hält, aber zugleich einen Protagonisten ins Zentrum rückt, dem das Publikum – zumindest ab der Mitte des Films - mal so gar nicht die Daumen drückt.

    www.cinetastic.de Peter Gutting: Nach der Finanzkrise 2008/2009 hat es eine Reihe von Filmen gegeben, die wirtschaftliche Zusammenhänge in ein unterhaltsames Format packten. Aber keiner seziert die Mechanismen des Turbokapitalismus so klar und verständlich wie „The Founder“. Und das, ohne dem Publikum ein Urteil vorzugeben.