The Da Vinci Code - Sakrileg

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    Mitten in der Nacht wird der renommierte Harvard-Symbologe Robert Langdon in den Pariser Louvre gerufen: Der Museumsdirektor wurde ermordet. Seine Leiche, die in einer Körperhaltung wie der des Vitruvischen Mannes von Leonardo da Vinci aufgefunden wird, ist der erste grausige Hinweis in einer mysteriösen Kette aus Codes und Symbolen. Unter Einsatz seines Lebens entschlüsselt Langdon mit Hilfe der Polizei-Kryptografin, Sophie Neveu versteckte Botschaften in den Kunstwerken Leonardo da Vincis.

    Alle verweisen auf eine sagenumwobene Bruderschaft, deren Mitglieder seit 2000 Jahren ein machtvolles Geheimnis bewahren. Die atemlose Schnitzeljagd führt Langdon und Sophie von Paris über London bis nach Schottland; währenddessen versuchen sie verzweifelt, den Code zu knacken, um mit ihm ein Geheimnis zu enthüllen, das die Menschheit in ihren Grundfesten erschüttern wird.



    Filmstab

    Regie Ron Howard
    Drehbuch Akiva Goldsman
    Vorlage Roman "Sakrileg" von Dan Brown
    Kamera Salvatore Totino
    Schnitt Daniel P. Hanley, Mike Hill
    Musik Hans Zimmer
    Produktion Brian Grazer, John Calley

    Darsteller

    Sir Leigh Teabing Ian McKellen
    Robert Langdon Tom Hanks
    Sophie Neveu Audrey Tautou
    Bishop Aringarosa Alfred Molina
    André Vernet Jürgen Prochnow
    Silas Paul Bettany
    Bezu Fache Jean Reno
    Lt. Collet Etienne Chicot
    Jacques Sauniere Jean-Pierre Marielle
    Detective Chief Inspector Biggin Hill Clive Carter
    Michael the Cleric Seth Gabel

    Kritiken

    Michael Defrancesco, Rhein-Zeitung, 18. Mai 2006: Regisseur Ron Howard (der bei Apollo 13 schon mit Tom Hanks zusammenarbeitete) hat mit Drehbuchautor Akiva Goldsman einen fast drei Stunden langen, atemlosen Thriller komponiert, der keine Längen hat, dessen Spannungsbogen geschickt gezogen wird und der wunderbare Schauspieler vereint. [...] Ansonsten hält sich das Filmteam geradezu akribisch an die Buchvorlage und übernimmt den atemlosen Thrillerstil Dan Browns. Meist wurde an Originalschauplätzen gefilmt; Leonardo da Vincis Kunstwerke werden [...] genau im Bild gezeigt. Das erhöht die Wirkung der Geschichte, das treibt den Zuschauer hinein in die Gral-Theorien und Fantastereien und sorgt für angenehmen Grusel und fieberhaftes Mitraten im Publikum. [...] Dichtung und Wahrheit verschwimmen geschickt ineinander - so wie es sich für einen guten Film gehört.

    film-dienst 11/2006: Ein in seinen Thesen absurder, aber dennoch unterhaltsamer Film, der seine Geschichte aus dem Fundus von fragwürdigen Verschwörungstheorien speist und trotz seiner Nähe zum Mainstream-Kino durch die Leistung des Hauptdarstellers eine ganz eigene Prägung erhält.


    Wertungen

    4 Sterne
    1 Bewertungen
    Original The Da Vinci Code
    Jahr/Land 2006 / USA
    Genre Thriller
    Film-Verleih Sony Pictures Releasing GmbH
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 127 Minuten
    Kinostart 18. Mai 2006