The Cut

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    Mardin, 1915: Eines Nachts treibt die türkische Gendarmerie alle armenischen Männer zusammen. Auch der junge Schmied Nazaret Manoogian wird von seiner Familie getrennt.

    Nachdem es ihm gelingt, den Horror des Völkermordes zu überleben, erreicht ihn Jahre später die Nachricht, dass auch seine Zwillingstöchter am Leben sind. Besessen von dem Gedanken, sie wiederzufinden, folgt er ihren Spuren. Sie führen ihn von den Wüsten Mesopotamiens über Havanna bis in die kargen, einsamen Prärien North Dakotas. Auf seiner Odyssee begegnet er den unterschiedlichsten Menschen: engelsgleichen und gütigen Charakteren, aber auch dem Teufel in Menschengestalt.




    Filmstab

    Regie Fatih Akin
    Drehbuch Fatih Akin, Mardik Martin
    Kamera Rainer Klausmann
    Schnitt Andrew Bird
    Musik Alexander Hacke
    Produktion Fatih Akin, Karl Baumgartner, Reinhard Brundig, Nurhan Sekerci, Flaminio Zadra

    Darsteller

    Nazaret Manoogian Tahar Rahim
    Mutter des armenischen Mädchens Sesede Terziyan
    Hrant Akin Gazi
    Priester in Karawane Adam Bousdoukos
    Peter Edelmann Moritz Bleibtreu
    Krikor Simon Abkarian

    Kritiken

    www.taz.de Andreas Büsche: Was unter dem Strich bleibt, ist ein Film ohne jede politische Brisanz, aber auch ohne dramatische Finesse. Die zweite Hälfte des Films zieht sich ereignislos dahin, handelt Station um Station ab.

    www.spiegel.de Wolfgang Höbel: Fatih Akins neuer Film "The Cut", der vom Völkermord an den Armeniern erzählt und dem Regisseur Morddrohungen beschert hat, feiert beim Filmfestival in Venedig Weltpremiere. Und erweist sich als überwältigendes, nur stellenweise lehrstückhaftes Melodram.

    www.tagesspiegel.de Jan Schulz-Ojala: Bestürzend aktuell: Fatih Akins hochverletzliches Armenien-Drama „The Cut“ erzählt vom Gutbleiben im Grundbösen.