The Book Of Henry

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    Die Dinge sind nicht immer so, wie sie zu sein scheinen - vor allem nicht in dem kleinen Vorort, in dem die Familie Carpenter lebt.

    Susan (Naomi Watts) arbeitet als Kellnerin in einem Diner, um als alleinerziehende Mutter ihre beiden Söhne versorgen zu können – den achtjährigen Peter (Jacob Tremblay), der die meiste Zeit mit seinen Spielsachen verbringt und den drei Jahre älteren, hochbegabten Henry (Jaeden Lieberher).

    Henry hält das Gefüge zusammen und schafft es, auf seine eigene ganz besondere Art und Weise, für alles und jeden im Haushalt zu sorgen. Als Beschützer seines liebenswürdigen kleinen Bruders und unermüdlicher Unterstützer seiner oftmals überforderten Mutter, bewältigt er den Alltag seiner Familie quasi im Alleingang.

    Vermeintlich friedlich wirkt das Haus nebenan – hier lebt Henrys Schulkameradin Christina (Maddie Ziegler), zusammen mit ihrem Stiefvater Glenn (Dean Norris). Als Henry Näheres über die Geschehnisse im Nachbarhaus erfährt, erstellt er einen ausgetüftelten Rettungsplan.





    Filmstab

    Regie Colin Trevorrow
    Drehbuch Gregg Hurwitz
    Kamera John Schwartzman
    Schnitt Kevin Stitt
    Musik Michael Giacchino
    Produktion Sidney Kimmel Jenette Kahn Adam Richman

    Darsteller

    Susan Carpenter Naomi Watts
    Henry Carpenter Jaeden Lieberher
    Peter Carpenter Jacob Tremblay
    Sheila Sarah Silverman
    Dr. David Daniels Lee Pace
    Glenn Sickleman Dean Norris
    Direktorin Tonya Pinkins

    Kritiken

    www.cinetastic.de Ronny Dombrowski: Colin Trevorrow versucht mit „The Book of Henry“ ein feinfühliges Drama zu präsentieren, verirrt sich dabei aber vollends im Thriller-Genre. Definitiv ein Film, bei dem man das Drehbuch bereits in der ersten Fassung hätte komplett überdenken sollen.

    www.filmstarts.de Thomas Vorwerk: „The Book Of Henry“ kommt mit einem schlechten Ruf nach Deutschland, aber das tut dieser komplett unerwarteten Mischung sehr unterschiedlicher Genres Unrecht. Wer über einige offensichtliche Schwächen hinwegsieht, der wird einen ungewöhnlichen und kurzweiligen Film voller Gefühl entdecken.

    www.spielfilm.de Bianka Piringer: Naomi Watts spielt in diesem anrührenden, herzlich-naiven Drama eine Mutter, die es gewöhnt ist, sich auf den Rat ihres hochbegabten Sohnes zu verlassen. Als er stirbt, muss sie diese Beziehung neu reflektieren. Trotz des traurigen Themas, das auch noch von einer Missbrauchsgeschichte im Nachbarhaus flankiert wird, drückt Regisseur Colin Trevorrow nicht auf die Tränendrüse. Mit seinem Sinn für Humor, der sich oft auf Henrys Altklugheit bezieht, bevorzugt der Film insgesamt lieber einen sanft dahinplätschernden Erzählton, der etwas gefällig anmutet.


    Wertungen

    3.3 Sterne
    3 Bewertungen
    Jahr/Land 2017 / USA
    Genre Drama / Thriller
    Film-Verleih Universal Pictures
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 107 Minuten
    Kinostart 21. September 2017