The Big Hit

    Aus Film-Lexikon.de

    Profikiller werden meist als eiskalte, geheimnisumwitterte Einzelgänger dargestellt, deren einzige Erfüllung in der präzisen Ausführung ihrer Jobs liegt. Ihr Privatleben ist ruhig, geordnet und frei von häuslichen Komplikationen. Das Wochenende von Profikiller Mel läuft dagegen ziemlich mies. Was wie ein schneller und simpler Kidnapping-Job aussah, geht gründlich daneben, als sich das Entführungsopfer als das Patenkind seines Chefs entpuppt. Dieses Mißgeschick bringt Mel und seinen Freund Cisco bald in arge Bedrängnis. Unterdessen - als wäre sein Wochenende nicht schon genug versaut - brennt Mels Geliebte auch noch mit all seinen Ersparnissen durch. Und das just in dem Moment, als die Eltern seiner Verlobten Pam zu Besuch kommen. Mels berufliches und häusliches Leben steht fortan Kopf, denn er muß versuchen, den Kugeln seiner Gangsterfreunde auszuweichen und gleichzeitig seine künftigen Schwiegereltern zu beeindrucken ...



    Filmstab

    Regie Che-Kirk Wong
    Drehbuch Ben Ramsey
    Kamera Danny Nowak
    Schnitt Robin Russell, Pietro Scalia
    Musik Graeme Revell
    Produktion Warren Zide, Wesley Snipes für Zide Entertainment / Amen Ra Films / Lion Rock Production

    Darsteller

    Pam Christina Applegate
    Mel Mark Wahlberg
    Cisco Lou Diamond Phillips
    Patenkind Paris Avery Brooks
    Crunch Bokeem Woodbine
    Vince Antonio Sabàto jr.
    Mutter Jeanne Lainie Kazan
    Vater Mort Elliott Gould
    Jiro Nishi Sab Shimono
    Chantel Lela Rochon
    Keiko China Chow
    Gump Robin Dunne
    Pimply Faced Kid / Verkäufer im Videoladen Danny Smith

    Kritiken

    Dirk Jasper: Shooting-Star Mark Wahlberg ("Boogie Nights"), Lou Diamond Phillips ("Young Guns") und Christina Applegate ("Al Bundy") sind die Stars dieses komödiantischen Action-Thrillers von US-Regie-Debütant Che-Kirk Wong.

    film-dienst 17/1998: Grotesk überzeichnete Actionkomödie, die um den kruden Zwiespalt zwischen dem Job als Auftragsmörder und einer (spieß-) bürgerlichen Existenz kreist. Ihr bizarrer Stil- und Genremix zwar viele Assoziationen zu, entspringt im Kern aber einer Ironie, die zum Selbstzweck geworden ist und außer dem Gestus des Lächerlichmachens jedes andere Ziele aus den Augen verloren hat.

    Cinema 8/1998: "Boogie Nights"-Star Mark Wahlberh beweist auch als Killer Stehvermögen. Das braucht er auch in dieser oberkruden Gangsterschlachten-sich-gegenseitig-ab-Orgie.