Tanz- und Musikfilm

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    Tanzfilme sind Filme mit Tanzeinlagen; häufig wird auch das Tanzen an sich thematisiert. Das Genre hängt eng mit dem Musikfilm zusammen, da in den meisten Musikfilmen das Tanzen mit im Vordergrund steht. Wichtige Inhaltspunkte sind die Liebe zwischen zwei Charakteren, der Wettkampf, die Selbstfindung oder Tanzen als Ausüben von etwas Anrüchigem oder Verbotenem.

    Seine goldene Ära erlebte der Tanzfilm in den 1930er Jahren mit Produktionen wie Flying Down to Rio (1933). Im nächsten Jahrzehnt wandelte er sich aber immer mehr zum Musicalfilm.

    Nach einem kurzfristigen Popularitätseinbruch in den 50er und 60er Jahren erlebte der Tanzfilm seine Renaissance in den 70ern und 80ern durch heutige Klassiker wie Nur Samstag Nacht (1977), Grease (1978) und Dirty Dancing (1987).

    In der Gegenwart erhalten Tanzfilme häufig dokumentarische Züge, indem sie Tänzer in ihrer Arbeit und ihrem Leben begleiten wie in Center Stage (2000), The Company - Das Ensemble (2003) und Rhythm Is It! (2004).

    Produktionen der letzten Jahre, die mehr den klassischen Tanzfilm repräsentieren, sind Darf ich bitten? (2004) und Step Up (2007).