Tage am Strand

    Aus Film-Lexikon.de

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    Roz (Robin Wright) und Lil (Naomi Watts) kennen sich seit Kindertagen und sind durch eine tiefe Freundschaft eng miteinander verbunden. Sie wachsen in einem idyllischen kleinen Badeort in Australien auf, gehen zusammen zur Schule, heiraten und sehen zu, wie ihre Söhne Tom (James Frecheville) und Ian (Xavier Samuel) gemeinsam erwachsen werden. Ihr Alltag ist geprägt von Sonne, Strand und Meer und der Unbeschwertheit des Lebens.

    Die enge Beziehung zwischen den beiden Frauen wandelt sich, als die Söhne sich zur jeweils anderen Mutter hingezogen fühlen. Grenzen werden überschritten, Tabus gebrochen, Freundschaften drohen zu zerbrechen, als aus Leidenschaft Liebe wird …




    Filmstab

    Regie Anne Fontaine
    Drehbuch Christopher Hampton
    Vorlage Die Erzählung "Die Großmütter" von Doris Lessing
    Kamera Christophe Beaucarne
    Schnitt Luc Barnier
    Musik Christopher Gordon
    Produktion Philippe Carcassonne, Andrew Mason

    Darsteller

    Lil Naomi Watts
    Roz Robin Wright
    Ian Xaver Samuel
    Tom James Frecheville
    Hannah Sophie Lowe
    Mary Jessica Tovey
    Saul Gary Sweet
    Harold Ben Mendelsohn

    Kritiken

    www.critic.de: Carsten Moll: Zwischen den betörenden Momentaufnahmen, dem Rhythmus aus Glück und Leid, lahmt die Dynamik, Tage am Strand gerät zum Melodram im Leerlauf: Das engagierte Spiel der zwei Hauptdarstellerinnen wird vom Drehbuch in einer toten Harmonie gehalten, bei der die eine der anderen im Dialog zustimmen darf.

    www.programmkino.de: Hendrike Bake: Die Bucht am Meer mit ihrem weitläufigen Strand und dem glasklaren Wasser wird so – bei allem Realismus der Darstellung - zu einem utopischen Raum, in der eine kleine Gemeinschaft ihre eigenen Regeln findet und in der sowohl Begehren, als auch Freundschaft ihren Platz haben.

    www.filmosophie.com: cutrin: So sind in dem Werk der Regisseurin Anne Fontaine endlich einmal nicht die weiblichen Figuren visuelle Objekte der Begierde – sondern die Männer. Die Filmemacherin zeigt Tom und Ian adonisgleich beim Surfen oder nackt unter der Dusche – wie junge Götter. Das perfekt gesetzte Licht bricht sich auf ihren Muskeln und ihre Gesichter wirken wie die in Stein gemeißelter griechischer Statuen. Zeitweise wirkt die Inszenierung dabei so überzeichnet, dass es beinahe unangenehm wird, hinzuschauen.


    Wertungen

    4.2 Sterne
    5 Bewertungen
    Original Adore
    Jahr/Land 2013 / Frankreich, Australien
    Genre Drama
    Film-Verleih Concorde Film
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 112 Minuten
    Kinostart 28. November 2013