Sydney Pollack

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    US-amerikanischer Filmregisseur, -produzent und Schauspieler; * 01. Juli 1934 in Lafayette, Indiana; † 26. Mai 2008 

    Zu Beginn seiner Laufbahn arbeitete der in Brooklyn aufgewachsene, russischstämmige Pollack beim Fernsehen, als Schauspieler und Regisseur.

    Mit "Die Stimme am Telefon" ("The Slender Thread", 1965) debütierte er als Filmregisseur und inszenierte noch im selben Jahr das Sozialdrama "Dieses Mädchen ist für alle" ("This Property is Condemned", 1965; mit Robert Redford). Mit Redford sollte er noch oft zusammenarbeiten, so in dem Western "Mit eisernen Fäusten" ("The Scalphunters", 1968), in "Der elektrische Reiter" ("The Electric Horseman", 1979) und in dem erfolgreichen Liebesfilm "Jenseits von Afrika" ("Out of Africa", 1985), für den Pollack mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. Die Travestiekomödie "Tootsie" (1982, mit Dustin Hoffman) wurde vom American Film Institute zur zweitbesten Komödie aller Zeiten gewählt. Pollack inszenierte die erste von vielen Grisham-Verfilmungen "Die Firma" ("The Firm", 1993; mit Tom Cruise in der Hauptrolle). Eine seiner letzten Regiearbeiten war der Dokumentarfilm "Sketches of Frank Gehry" (2005) über den Architekten Frank Gehry.

    Mit seiner Produktionsfirma Mirage produzierte er zahlreiche Spielfilme wie "Die fabelhaften Baker Boys" ("The Fabulous Baker Boys", 1989), "Aus Mangel an Beweisen" ("Presumed Innocent", 1990) und "Schatten der Vergangenheit" ("Dead Again", 1991).

    Als Schauspieler trat er unter anderem in Robert Altmans "The Player" (1991), in Robert Zemeckis' "Der Tod steht ihr gut" ("Death Becomes Her", 1992) und in Stanley Kubricks vieldiskutiertem letzten Film "Eyes Wide Shut" (1999) auf. 2008 war Pollack in seiner letzten Rolle in Paul Weilands Komödie "Verliebt in die Braut" ("Made of Honor") zu sehen.


    Filmografie - Darsteller


    Filmografie - Regisseur


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1985 Beste Regie --
    nom 1982 Beste Regie Tootsie
    nom 1969 Beste Regie Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß