Sybille Schmitz

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    deutsche Schauspielerin; * 02. Dezember 1909 in Düren; † 13. April 1955 

    Der Name der Sybille Schmitz ist in der Filmgeschichte ein festgeprägter Begriff. Sie verkörperte in ihren Filmrollen etwas Geheimnisvoll-Gefährliches, das mit den Bezeichnungen "Abenteurerin" oder "Vamp" nicht getroffen wird, mögen auch manche ihrer Rollen äußerlich diesen Charakter aufweisen. Sie stellte gern "gefährdete Frauen" dar, Frauen, die ohne Hoffnung den Weg in die Einsamkeit gehen, weil sie ihr Glück nicht festzuhalten vermögen. Beispiellos war die Art und Weise, mit welchen Mitteln sie die "Rätselhaftigkeit" der von ihr dargestellten Charaktere anschaulich werden ließ, es gelang ihr mit der Kunst der Maske wie mit der Kunst der Mimik. In dem Film "Die Unbekannte" (1936) erstarrte ihr schmales Gesicht mit den großen und ernsten dunklen Augen und dem ironischen Zug im Mundwinkel zu einer Maske von unbeweglicher Gelassenheit, die nur durch die Ausdruckskraft ihrer Stimme belebt wurde.

    Mit sechzehn Jahren stand sie bereits auf der Bühne. 1931 holte sie Regisseur C. Th. Dreyer ins Atelier und verpflichtete sie für den surrealistischen Film "Vampyr".


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