Suspect Zero

    Aus Film-Lexikon.de

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    Eine Reihe von scheinbar nicht zusammenhängenden Mordfällen zieht sich quer durch das Land: Harold Speck, ein Vertreter mittleren Alters, wird auf dem Fahrersitz seines Wagens aufgefunden, getötet mit zahlreichen Messerstichen. Barney Fulcher, ein 50-jähriger Lehrer aus Colorado, liegt tot im Kofferraum eines Schrottautos.

    Der gut aussehende, jedoch völlig skrupellose Raymond Sarkey wird förmlich hingerichtet, nachdem er eine junge Frau angegriffen hat. Wo ist die Verbindung zwischen diesen drei Männern? Wo wird ihr Mörder als nächstes zuschlagen? FBI-Agent Thomas Mackelway soll dieses Rätsel lösen. Doch mit der professionellen Distanz ist es schnell vorbei.

    Der Fall wird immer persönlicher und Mackelways Entschlossenheit verwandelt sich in Obsession. Der Killer scheint ihn zu verspotten, indem er Mackelway Hunderte von Faxe und gruselige Hinweise zukommen lässt, die allesamt zu Benjamin O'Ryan führen.

    Je näher Mackelway und seine Partnerin Fran Kulok dem Verdächtigen kommen, desto unklarer wird, wer Jäger und wer der Gejagte ist. Denn durch die paranormale Gabe des so genannten Remote-Viewings, einer Mischung aus Fernwahrnehmung und Hellsehen, ist O'Ryan in der Lage, sich auf jede Zielperson zu konzentrieren und diese aufzuspüren.

    Dadurch scheint er in dieser grausigen Jagd dem FBI immer einen Schritt voraus zu sein. Die Fahndung nach dem Mörder zwingt Mackelway zu einer Konfrontation mit der puren Natur des Bösen.

    Er findet sich auf einer heimtückischen Fährte wieder, die ihn direkt in die Psyche eines Killers führt.



    Filmstab

    Regie E. Elias Merhige
    Drehbuch Zak Penn, Billy Ray
    Kamera Michael Chapman
    Schnitt John Gilroy, Robert K. Lambert
    Musik Clint Mansall
    Produktion Paula Wagner, E. Elias Merhige, Gaye Hirsch

    Darsteller

    Thomas Mackelway Aaron Eckhart
    Benjamin O'Ryan Ben Kingsley
    Fran Kulok Carrie-Anne Moss
    Harold Speck Kevin Chamberlin
    Charlton Harry Lennix
    Loretta Chloe Russell
    Raymond Starkey Keith Campbell

    Kritiken

    film-dienst 21/2004: Inszenatorisch vielversprechender Thriller, dessen anfangs intensive Atmosphäre sich nur als Augenwischerei erweist, um die sehr simple und überraschungsarme Handlung zu kaschieren.