Superman - The Movie

    Aus Film-Lexikon.de



    Filmstab

    Regie Richard Donner
    Drehbuch Mario Puzo, Robert Benton, David Newman, Leslie Newman
    Vorlage Jerry Siegel, Joe Shuster
    Kamera Geoffrey Unsworth
    Schnitt Stuart Baird
    Musik John Williams
    Produktion Dovemead

    Darsteller

    Clark Kent Christopher Reeve
    Jor-El Marlon Brando
    Lex Luthor Gene Hackman
    Margot Kidder
    Ned Beatty
    Maria Schell

    Kritiken

    Kölner Stadt-Anzeiger: Ein großer Spaß: einer der berühmtesten Comic-Helden kämpft in der Hauptstadt Metropolis gegen das Übel der Welt - dynamisch, aufregend, phantasievoll.

    Filmstarts.de: „War Superman in seiner Entstehungszeit – den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts – so etwas wie eine „un“-menschliche Führerfigur voll Adel und Edelmut, die der im wirtschaftlichen und politischen Chaos versinkenden Welt den Fantasy-Retter bescherte – eine geradezu unreligiös-religiöse Figur mit Jor-El als Quasi-Gott und Kal-El als Quasi-Jesus –, so wird in Donners Superman-Adaption die Geschichte vom blau-rot-gelben Weltenretter bereits deutlich in Ironie getaucht. Allein die „praktische“ Persönlichkeitsspaltung zwischen Kal-El als nicht-rauchendem, perfekt aussehendem und gesinnungsethisch einwandfreien Helden hier, und Kal-El als dem unbeholfenen, tollpatschigen, mit scheußlicher Brille und ebenso grauslichem Haarschnitt werkelnden Clark als Repräsentant einer hilfebedürftigen, unvollkommenen, sich immer wieder in Katastrophen stürzenden Menschheit nimmt Donner zum Anlass deutlicher satirischer Verzerrung des Originals."

    Fuenf-Filmfreunde.de: Die nostalgische, an Norman Rockwell-Bilder erinnernde Welt der Familie Kent ist auch heute noch von ungebrochener Bildgewalt. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen kombiniert mit auch heute noch schicken Tricks (etwa Superboys Wettlauf gegen einen Zug), verleihen dem Film echte Größe. Humorvoll, aber nicht albern werden Clarks Jugendjahre zusammengefasst, kleine Vignetten die einen Einblick in die Welt eines Jungen geben, der lernen muß mit seinen Kräften umzugehen. Hervorragende Nebendarsteller wie Glenn Ford als Clarks Adoptivvater, verschaffen es diesem ersten Teil, dem Pflichtteil des Films die notwendige Ernsthaftigkeit zu geben.