Suburbicon

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    Willkommen im sonnigen Suburbicon, einer Vorstadtgemeinde mit immerwährend glücklichen Familien mitten im Herzen von Amerika. Mit seinen erschwinglichen Häusern und gepflegten Rasenflächen ist Suburbicon in den 1950er Jahren die idyllische Postkarten-Version des amerikanischen Traums. Doch das ändert sich, als mit den Meyers die erste farbige Familie in die Nachbarschaft zieht und sich der Rassismus der Gemeinde Bahn bricht. Gleichzeitig wird das Leben der Familie Lodge auf den Kopf gestellt, nachdem ein Einbruch in ihrem Haus eskaliert und zum Tod der Mutter führt.

    Der Familienvater und die Zwillingsschwester der Toten geraten in einen Strudel ungewöhnlicher und verdächtiger Ereignisse, der sie immer tiefer in ein Netz von Verrat und Erpressung hineinzieht. Als der junge Sohn der Verstorbenen die seltsamen Machenschaften der Erwachsenen zu verstehen versucht, findet er sich auf Konfrontationskurs zu seinem Vater, der eine neue Familienordnung herstellen möchte. Während das Chaos, das im Zuhause der Lodges um sich greift, nach außen unbemerkt bleibt, eskalieren die Ausschreitungen um das Heim der Meyers.





    Filmstab

    Regie George Clooney
    Drehbuch Joel Coen, Ethan Coen, George Clooney, Grant Heslov
    Kamera Robert Elswit
    Schnitt Stephen Mirrione
    Musik Alexandre Desplat
    Produktion George Clooney, Grant Heslov, Joel Silver, Teddy Schwarzman

    Darsteller

    Gardner Lodge Matt Damon
    Nancy Lodge / Margaret Julianne Moore
    Roger Oscar Isaac
    Ira Glenn Fleshler
    Onkel Mitch Gary Basaraba
    Hightower Jack Conley
    Nicky Lodge Noah Jupe
    Andy Myers Tony Espinosa

    Kritiken

    www.filmstarts.de Christoph Petersen: Trotz toller Darsteller ist „Suburbicon“ der erste wirklich enttäuschende Film des Regisseurs George Clooney.

    www.blogbusters.ch Jeannette Wölfli: Hunde, die bellen, beissen nicht. Suburbicon sieht sich selbst künstlerisch und moralisch wohl eher als stolzen und rettenden Bernhardiner, ist dabei aber kaum mehr als ein kläffender Chihuahua: zu viel Lärm um zu wenig Inhalt, um nachhaltig einen Eindruck hinterlassen zu können.

    www.film-rezensionen.de Oliver Armknecht: „Suburbicon“ ist im Grunde zwei Filme in einem: Vorstadtsatire auf den amerikanischen Rassismus und eher konventionell-überzogene Krimikomödie. Das fügt sich nie so recht zu einem Gesamtwerk zusammen. Aber auch wenn das nicht aus einem Guss ist, die prominente Besetzung, die schöne 50er-Jahre-Ausstattung und der schwarze Humor machen George Clooneys Regiearbeit doch zu einer unterhaltsamen Angelegenheit.


    Wertungen

    3.8 Sterne
    4 Bewertungen
    Jahr/Land 2017 / USA
    Genre Drama / Komödie / Krimi
    Film-Verleih Concorde Film
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 106 Minuten
    Kinostart 09. November 2017