Sturz ins Leere

    Aus Film-Lexikon.de

    Die beiden Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates erzählen von der Erstbegehung der Westwand des Siula Grande in den peruanischen Anden im Mai 1985. Nach drei Tagen erreichen die beiden erschöpft und euphorisch den Gipfel. Doch dann stürzt Joe beim Abstieg und zerschmettert sich dabei sein Kniegelenk. Simon will seinen Partner retten und seilt ihn unter Extrembedingungen ab. Dann stürzt Joe auch noch über eine Klippe. Simon muss das Seil abschneiden, um nicht selbst in den Tod gerissen zu werden...

    Simon glaubt seinen Freund tot und schafft es selbst zurück ins Basislager. Joe jedoch ist in eine Gletscherspalte gestürzt, seine Lage scheint aussichtslos.



    Filmstab

    Regie Kevin Macdonald
    Drehbuch Joe Simpson
    Vorlage Gleichnamiges Buch von Joe Simpson
    Kamera Mike Eley
    Schnitt Justine Wright
    Musik Alex Heffes
    Produktion John Smithson

    Darsteller

    Joe Simpson Joe Simpson
    Simon Yates Simon Yates
    Richard Hawking Richard Hawking
    Joe Simpson Brendan Mackey
    Simon Yates Nicholas Aaron

    Kritiken

    filmstarts.de: „Sturz ins Leere“ berührt, nimmt mit und fesselt. Mehr ist von einem Doku-Drama kaum zu erwarten. Kevin MacDonald gelang ein mitreißender wie nüchterner Film, der zum Glück nicht den Gesetzen Hollywoods unterliegt und mehr durch die Wucht der Geschichte überzeugt als durch übersteigertes Pathos à la „Vertical Limit“.