Strange Days

    Aus Film-Lexikon.de



    Filmstab

    Regie Kathryn Bigelow
    Drehbuch James Cameron, Jay Cocks
    Vorlage Story von James Cameron
    Kamera Matthew F. Leonetti
    Schnitt Howard Smith
    Musik Graeme Revell
    Produktion James Cameron, Steven-Charles Jaffe

    Darsteller

    Philo Gant Michael Wincott
    Lenny Nero Ralph Fiennes
    Lornette "Mace" Mason Angela Bassett
    Faith Justin Juliette Lewis
    Max Peltier Tom Sizemore
    Burton Steckler Vincent d'Onofrio
    Jeriko One Glenn Plummer
    Iris Brigitte Bako
    Tick Richard Edson
    Dwayne Engelman William Fichtner
    Palmer Stricklan Josef Sommer

    Kritiken

    Playboy 01/1996: Apokalyptischer Adrenalin-Thriller ... eine packend inszenierte Geschichte um Gewalt, Rassismus und Humanitätsverfall, die zudem noch zum Nachdenken zwingt.

    Süddeutsche Zeitung 08.09.1995: Auch Bigelow unternimmt, unterstützt von ihrem ehemaligen Mann James Cameron, eine Kino-Tour de Force. Im Mittelpunkt steht das "Playback", ein "neues" Verfahren, mit dem die Menschen im Cyberspace-Zeitalter fremde Erfahrungen so intensiv nacherleben können wie nie zuvor. Ein Verfahren, das Bigelow unter radikalem Einsatz aller filmischen Techniken von heute simuliert: gnadenlos harter Schnitt, überwältigender Sound, Gewalt bis an die Schmerzgrenze - das Kino als Hexenkessel.

    Zoom 02/1996: Teils "Film Noir", teils medienkritischer Diskurs, teils Endzeit-Fresko, vermag das hektisch-chaotische, aber auch repetitive Spektakel nicht ganz zu überzeugen, bleibt aber allemal eine eigenwillige und diskussionswürdige Variante des ermüdenden Action-Genres.