Stonewall

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    „Stonewall“ ist die Geschichte eines fiktiven jungen Mannes, der 1969 in die historischen Stonewall-Unruhen hineingezogen wird: Als Danny Winters (Jeremy Irvine) von seinen Eltern verstoßen wird, muss er seine Freunde zurücklassen und nach New York fliehen.

    Ohne Dach über dem Kopf und völlig mittellos lernt er in Greenwich Village eine Clique von Street Kids kennen, die ihn in die Kneipe The Stonewall Inn mitnehmen. Doch die zwielichtige Bar gehört der Mafia und ist nicht gerade eine Oase der Ruhe und Besinnlichkeit. Danny und seine Freunde werden diskriminiert und übel behandelt, selbst die Polizei schreckt vor Übergriffen nicht zurück – mit der Zeit staut sich eine ungeheure Wut in ihnen an. Das gilt für Danny ebenso wie für die gesamte Gemeinschaft der jungen Schwulen, Lesben und Transvestiten, die sich im Stonewall Inn treffen.

    Bis sich eines Tages ihr Zorn entlädt: Als der erste Stein fliegt, kommt es zum Aufstand – der Beginn ihres Kreuzzugs für die Gleichberechtigung.




    Filmstab

    Regie Roland Emmerich
    Drehbuch Jon Robin Baitz
    Kamera Markus Förderer
    Schnitt Adam Wolfe
    Musik Rob Simonsen
    Produktion Roland Emmerich, Michael Fossat, Marc Frydman, Carsten Lorenz

    Darsteller

    Danny Winters Jeremy Irvine
    Ray / Ramona Jonny Beauchamp
    Annie Caleb Landry Jones
    Cong Vladimir Alexis
    Trevor Jonathan Rhys Meyers
    Lee Alexandre Nachi
    Ed Murphy Ron Perlman
    Deputy Seymour Pine Matt Craven
    Hans Keller Wilson Gonzales Ochsenknecht

    Kritiken

    www.epd-film.de Patrick Heidmann: Emmerich erzählt »STONEWALL« nicht anders, als er es bei »INDEPENDENCE DAY« oder »THE DAY AFTER TOMORROW« getan hat, schlichte Dialoge inklusive. Nur dass der in Sonnenlicht getauchte gequälte Held, der über sich selbst hinauswächst, eben nicht gegen Aliens oder Naturgewalten, sondern gegen Homophobie und Polizeigewalt kämpft.

    www.outnow.ch: ... Stonewall ist weniger ein Film über die Unruhen, sondern mehr eine Coming-of-Age-Story, in welcher der junge Dani seinen Platz in der Welt sucht. Solche Geschichten gibt es viele, während über den Aufstand nicht viele Bescheid wissen. Wieso also fokussiert der Film dann nicht auf Letzteres?