Stay

    Aus Film-Lexikon.de

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    Der junge New Yorker Psychiater Sam Foster hat einen faszinierenden neuen Fall: Nach einem Unfall auf der Brooklyn Bridge leidet Kunststudent Henry Letham offenbar an Amnesie. Dafür macht er nun bizarre Vorhersagen, die sich nach und nach aus unerklärlichen Gründen bewahrheiten. Eines Tages kündigt Henry vor seinem Therapeuten an, er werde sich in drei Tagen das Leben nehmen: an seinem 21. Geburtstag, am Samstag, exakt um Mitternacht.

    Sam will Henry unbedingt aufhalten und beginnt Nachforschungen in dessen Umfeld. Mehr und mehr vergräbt er sich in die verwirrende Lebensgeschichte des jungen Mannes und verliert sein eigenes Leben aus den Augen. So sehr, dass sich seine schöne Freundin Lila immer mehr Sorgen um Sam macht. Doch während die Zeit langsam abläuft, macht Sam eine schockierende Entdeckung, die nicht nur seinen Patienten Henry, sondern vor allem ihn und Lila betrifft.




    Filmstab

    Regie Marc Forster
    Drehbuch David Benioff
    Kamera Roberto Schaefer
    Schnitt Matt Chesse
    Musik Asche & Spencer
    Produktion Eric Kopeloff, Tom Lassally

    Darsteller

    Sam Foster Ewan McGregor
    Henry Letham Ryan Gosling
    Mrs. Letham Kate Burton
    Lila Culpepper Naomi Watts
    Athena Elizabeth Reaser
    Dr. Leon Patterson Bob Hoskins
    Dr. Beth Levy Janeane Garofalo
    Dr. Ren B.D. Wong

    Kritiken

    Dirk Jasper: Stay ist ein spannendes Rätselspiel zwischen Traum und Realität, eine visuell meisterhafte und ästhetisch berauschende Irrfahrt durch die menschliche Psyche. Fantasievoll, überraschend und packend von der ersten bis zur letzen Sekunde, entfaltet Erfolgsregisseur Marc Forster („Monster’s Ball“, „Wenn Träume fliegen lernen“) nach einem Drehbuch von “Troja“-Autor David Benioff einen ausgefeilten Psychothriller, der durch seine verblüffenden Wendungen und das intensive Spiel von Ewan McGregor (“Die Insel“), Naomi Watts (“King Kong“) und Ryan Gosling (“Wie an einem einzigen Tag“) schon jetzt anstrebt, ein Klassiker des Genres zu werden.

    film-dienst 4/2006: Um die Auflösung herkömmlicher Erzählstrukturen bemühter Thriller mit guter Kameraarbeit und ausgeklügelter Montage. Die gewollte Kunstfertigkeit untergräbt jedoch die Glaubwürdigkeit der Figuren. Dennoch üben die außergewöhnlichen Bilder einen suggestiven Reiz aus.