Star Wars - Episode I: Die dunkle Bedrohung

    Aus Film-Lexikon.de

    Rund 30 Jahre vor den Ereignissen in "Star Wars" ist in der Galaktischen Republik ein Streit über die Besteuerung der Handelsrouten ausgebrochen. Der friedliche Planet Naboo mit seiner Königin Amidala wird von der geldgierigen Handelsföderation angegriffen. Als die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi im Auftrag des Obersten Kanzlers der Republik verhandeln sollen, entkommen sie nur knapp einem Attentat. Bei der gemeinsamen Flucht mit Königin Amidala müssen sie auf dem Wüstenplaneten Tatooine notlanden. Hier hilft ihnen der Sklavenjunge Anakin Skywalker, das Raumschiff wieder flott zu machen. Anakin gewinnt ein lebensgefährliches Podrennen und weckt in Qui-Gon die Überzeugung, daß er ausersehen ist, das Gleichgewicht der Macht wieder herzustellen. Als es Königin Amidala in Coruscant, der Hauptstadt der Republik, nicht gelingt, den Senat gegen die Handelsföderation zu mobilisieren, kehrt sie mit den Jedi-Rittern und Anakin nach Naboo zurück, um den Kampf allein fortzusetzen. Eine gewaltige Schlacht beginnt ...



    Filmstab

    Regie George Lucas
    Drehbuch George Lucas
    Kamera David Tattersall
    Schnitt Paul Martin Smith
    Musik John Williams
    Produktion George Lucas, Rick McCallum für Lucasfilm

    Darsteller

    Qui-Gon Jinn Liam Neeson
    Obi-Wan Kenobi Ewan McGregor
    Königin Amidala Natalie Portman
    Anakin Skywalker Jake Lloyd
    Senator Palpatine Ian McDiarmid
    Shmi Skywalker Pernilla August
    Jar Jar Binks Ahmed Best
    Yoda Frank Oz
    Mace Windu Samuel L. Jackson
    Darth Maul Ray Park

    Kritiken

    TV Movie 1999-17: Die wenig liebevoll gezeichneten menschlichen Charaktere zeugen von George Lucas' Unwillen, sich mit etwas anderem als der Technik zu beschäftigen. So kommt's, daß die Helden allesamt ziemlich blaß bleiben - für Harrison Ford charmantes Raubein Han Solo sind die humorlosen Jedi-Ritter kein Ersatz. In technischer Hinsicht ist der Film hingegen ein Triumph: Die am Computer geschaffenen Weltraum-Viecher, futuristischer Städte und Sternenkriegs-Szenen sind spektakulär, übertreffen alles bislang Dagewesene.

    kultur SPIEGEL 1999-08: "Ich bin ein Independent-Filmer", sagt George Lucas und spielt allein mit der neuen Folge seines "Star Wars"-Epos in den USA fast 400 Millionen Dollar ein. Recht hat er trotzdem: Die Dramaturgie des heiß ersehnten "Prequel" ist schwach, das Casting eigenwillig, aber die visuellen Welten, die er entwickeln ließ, sind eigener, farbiger und bizarrer als das, was sich Hollywood sonst traut. Gebrauchsanweisung: Erwartungen runterschrauben und den Kinderspaß genießen.

    TV Spielfilm 1999-17: Bunt, laut und schrill. Optisch beeindruckend, aber ohne Charme und Magie. Schade!