Standing in the shadows of Motown

    Aus Film-Lexikon.de

    Ihre Musik ist weltberühmt, aber ihre Namen kennen die wenigsten. Sie nennen sich die Funk Brothers und bildeten den "Backbeat" von so gut wie jedem Motown-Song der 60er und frühen 70er Jahre. Gemeinsam mit Marvin Gaye, Stevie Wonder, The Temptations, The Four Tops, Diana Ross and the Supremes u.a. schufen sie einen N° 1 Hit nach dem anderen. Sie machten aus Berry Gordys Motown Records einen der legendärsten Plattenkonzerne für schwarze Musik. Seine "Hitsville U.S.A." gilt heute als Ikone der amerikanischen Popkultur. Die Geschichte der Funk Brothers hingegen scheint das best behütete Geheimnis der Pop-Musik zu sein. Paul Justmans Dokumentarfilm Standing in the shadows of Motown tritt an, die Funk Brothers vor dem Vergessen zu bewahren - mit Erfolg!



    Filmstab

    Regie Paul Justman
    Drehbuch Walter Dallas, Ntozake Shange
    Kamera Doug Milsome BSC, Lon Stratton
    Schnitt Anne Erikson
    Produktion Sandy Passman, Allen Slutsky, Paul Justman

    Darsteller

    Die Funk Brothers: Jack Ashford
    Bob Babbitt
    Johnny Griffith
    Joe Hunter
    Uriel Jones
    Joe Messina
    Eddie Willis
    Benny "Papa Zita" Benjamin
    James Jamerson
    Eddie "Bongo" Brown
    Earl Van Dyke
    Robert White
    Richard "Pistol" Allen

    Kritiken

    film-dienst 14/2003: Sympathischer Dokumentarfilm über eine Gruppe Detroiter Studiomusiker, die als "Funk Brothers" den musikalischen "Look" der Soul-Musik aus dem Hause "Motown" bestimmten, ohne selbst je in Erscheinung zu treten. Der Film versammelt die noch lebenden Mitglieder der Truppe und setzt ihnen wie den bereits verstorbenen Musikern ein Denkmal, indem er ihre Bedeutung und Musikalität würdigt. Interviewszenen und ein Konzertmitschnitt vermitteln das Bild einer wenig bekannten Musikgeschichte.

    cinema 07/2003: Vibrierende Gute-Laune-Doku über den Soul der Sixties: zum Mitswingen und Grooven.