Spurwechsel

    Aus Film-Lexikon.de

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    Es ist Freitag, und eigentlich waren sie beide auf dem Weg ins Gericht: Gavin Banek, ein Yuppie-Wallstreet-Anwalt mit Ambitionen, dem eine hochbrisante Akte Zugriff auf ein millionenschweres Erbe bringen könnte. Und der alkoholkranke Vertreter Doyle Gipson, der wegen privater Zores beim Familienrichter vorsprechen soll. Doch an diesem Tag ist es für alles zu spät. Auf einem New Yorker Highway prallen die Wagen der beiden - und Welten aufeinander. Zwar haben ihre Autos nur Blechschäden, doch ihre Leben tragen tiefe Blessuren davon. Banek verliert am Unfallort ein millionenschweres Dokument und Gipson, den er einfach stehen lässt, einen wichtigen Prozess. Ein nahezu perfekter Ausgangspunkt für einen Kleinkrieg der beiden ...



    Filmstab

    Regie Roger Michell
    Drehbuch Chap Taylor, Michael Tolkin
    Vorlage Story von Chap Taylor
    Kamera Salvatore Totino
    Schnitt Christopher Tellefsen
    Musik David Arnold
    Produktion Scott Rudin

    Darsteller

    Gavin Banek Ben Affleck
    Doyle Gipson Samuel L. Jackson
    Michelle Toni Collette
    Stephen Delano Sydney Pollack
    Sponsor William Hurt
    Cynthia Banek Amanda Peet
    Walter Arnell Richard Jenkins
    Valerie Gipson Kim Staunton
    Mina Dunne Jennifer Dundas
    Ron Cabot Matt Malloy
    Mrs. Delano Tina Sloan
    Stephen Gipson Akil Walker
    Danny Gipson Cole Hawkins
    Ellen Ileen Getz
    Judge Abarbanel Myra Lucretia Taylor
    Joe Kaufman Bruce Altman
    John Benjamin Hickey
    Dylan Baker

    Kritiken

    film-dienst 2002-23: Thriller um zwei Männer, die durch einen leichten Autounfall aneinander geraten. Ihr Streit eskaliert, bis jeder den anderen vernichten will. Routiniert in Szene gesetzt und gut besetzt, scheitert der Film, weil er den Charakteren an einem einzigen Tag allzu viele psychologische Kehrtwendungen zumutet und damit mehr auf emotionale Effekte als auf Glaubwürdigkeit setzt.

    Cinema 2002-11: Im Psychoduell brilliert Samuel L. Jackson als ein mit der Sucht kämpfender Mann. Selbst ein trockener Alkoholiker, brachte seine Rolle auch ihn an den Scheideweg, als ein Mitarbeiter ihm während des Drehs versehentlich einen echten Bourbon vor die Nase stellte. Jackson widerstand. Und legte statt dessen seine Seelenqualen auf der Leinwand bloß.

    TV-Spielfilm 2002-23: solide inszenierter Sozialthriller.


    Wertungen

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    Original Changing Lanes
    Jahr/Land 2002 / USA
    Genre Drama
    Film-Verleih Universal Pictures International Germany GmbH
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 99 Minuten
    Kinostart 07. November 2002