Spuren

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    1975 kommt die junge Robyn Davidson (Mia Wasikowska) mit einem scheinbar verrückten Traum nach Alice Springs: Sie will zu Fuß die australische Wüste bis zum Indischen Ozean durchqueren – 2.700 Kilometer durch eine lebensfeindliche Wildnis, begleitet nur von vier störrischen Kamelen und ihrem geliebten Hund. Ihre Freunde und Eltern können Robyn ebenso wenig zurückhalten wie die vielen Widrigkeiten, die mit ihrem Plan verbunden sind.

    Als sie nach langer Vorbereitung plötzlich mit leeren Händen dasteht, macht Robyn einen Deal mit dem Fotografen Rick Smolan (Adam Driver): Er finanziert ihre Reise und darf sie dafür gelegentlich für ein Magazin fotografieren. Fern der Zivilisation erkennt Robyn langsam, was sie wirklich zum Glücklichsein braucht. Doch nicht nur die Fototermine mit Smolan stören ihr neu gewonnenes Gleichgewicht. Je länger die Reise dauert, desto öfter gerät Robyn in lebensgefährliche Situationen…




    Filmstab

    Regie John Curran
    Drehbuch Marion Nelson
    Vorlage basierend auf dem gleichnamigen Roman von Robyn Davidson
    Kamera Mandy Walker
    Schnitt Alexandre De Franceschi
    Musik Garth Stevenson
    Produktion Iain Canning, Emile Sherman

    Darsteller

    Robyn Davidson Mia Wasikowska
    Rick Smolan Adam Driver
    Marg Emma Booth
    Annie Melanie Zanetti
    Jenny Jessica Tovey
    Kurt Posel Rainer Bock
    Pop Robert Coleby
    Sallay John Flaus

    Kritiken

    www.kommsieh.de Thorsten Krüger: Eine epische Wahnsinnstour, ungefiltert und ungeschönt naturnah (also fern von Postkarten- und anderen Abenteuerklischees), durch ihre zartbittere Art so intensiv, wie geschaffen für die optischen und emotionalen Stärken des Kinos.

    www.wlfilms.de Tim Lindemann: Tracks ist ein Film, in den man sich fallen lassen kann, der mit seiner klassischen Machart seine Hauptfigur und sein atemberaubendes Setting angemessen in den Vordergrund rückt.

    www.cinetastic.de Peter Gutting: „Spuren“ reist durch das wilde Australien der 1970er wie ein Abenteurer, der Tausende Dias von den Wüsten dieser Welt geschossen hat. Die inneren Erfahrungen und die Selbsterkundung in neun Monaten Einsamkeit kommen dabei zu kurz. Wer sich allerdings für Kamele und atemberaubende Landschaften in Hochglanzoptik interessiert, wird durchaus auf seine Kosten kommen.