Spieltrieb

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    Die hochintelligente Ada (Michelle Barthel) und der in aller Welt aufgewachsene Alev (Jannik Schümann) lernen sich am Gymnasium kennen. Die 15-Jährige ist fasziniert von dem dämonischen 18-Jährigen und fühlt sich von ihm auch körperlich angezogen. Die beiden Einzelgänger kommen sich näher und bald präsentiert Alev seine Theorie vom Spieltrieb: Alles, was Menschen tun, sieht er als Spielhandlungen an. Sein Ziel ist es, Menschen zu manipulieren und wie Spielfiguren zu steuern.

    Ihr erstes Opfer wird der Deutsch- und Sportlehrer Smutek (Maximilian Brückner). Alev stiftet Ada an, Smutek zu verführen. Er filmt sie beim Sex in der Turnhalle und zwingt den unglücklich verheirateten Lehrer, immer wieder mit seiner Schülerin zu schlafen. Schnell gerät das perfide Spiel außer Kontrolle.




    Filmstab

    Kritiken

    www.gamona.de: Peter Osteried: Leben wir nicht alle in einer Welt der Spieler? Intelligenter Film, der sich mit der Frage beschäftigt, wie man unanständige Taten moralisch rechtfertigen kann.

    www.filmstarts.de: Christoph Petersen: Regisseur Gregor Schnitzler macht aus Juli Zehs provokant-philosophischem Bestseller eine weniger originelle, aber dafür stylisch gefilmte und intensiv gespielte Variante von „Eiskalte Engel“ ganz ohne deutsche Piefigkeit.

    www.critic.de: Danny Gronmaier: ... Spieltrieb verstrickt sich in einem schematischen Kino des redseligen Mittelwegs, das seine Geschichten und sich selbst immer etwas zu ernst nimmt.