Species 2

    Aus Film-Lexikon.de

    Astronaut Patrick Ross und seine Crew kommen von einer Mars-Mission zurück. Ein Teil der Crew wurde von einem äußerst aggressiven Virus befallen, der sie innerlich zu Außerirdischen mutieren läßt. Zurück auf der Erde, nimmt Ross sein schon immer recht bewegtes Liebesleben auf. Die Frauen, mit denen er schläft, werden sofort schwanger und bringen unmittelbar danach etwa fünfjährige Kinder zu Welt. Seinen zahlreichen Nachwuchs hortet Ross auf dem Landsitz seines Vaters, einem Senator, der mit seinem Sohn große Pläne in der Politik hat. Senator Ross bemerkt eine Veränderung seines Sohnes und will ihm helfen. Doch soweit kommt er nicht. In einem geheimen, abgeschlossenen Labor wächst Eve, eine Mischung zwischen Mensch und Alien, heran. Unter der Leitung von Dr. Laura Baker werden an ihr Versuche durchgeführt. Laura und Eve haben - soweit man das zulassen kann - ein ziemlich enges Verhältnis. So spürt Laura sofort, wenn Eve von Emotionen befallen wird. Durch ihre Übersinnlichkeit spürt Eve, daß etwas Entscheidendes auf sie zukommen wird. In Visionen erscheint ihr der Alien Ross. Auch Ross spürt eine geheime Kraft, die ihn immer mehr in die Nähe von Eve bringt. Eines Tages dringt er in das Labor ein. Dr. Baker und ihre Crew versuchen verzweifelt, ein Treffen zwischen Ross und Eve zu verhindern. Es gelingt Eve mit ungeheurer Kraft, aus dem Labor auszubrechen und mit Ross zu fliehen. Eine schier hoffnungslose Suche nach den beiden beginnt. Denn sollten, sie sich paaren, wäre das für die Menschheit fatal ...



    Filmstab

    Regie Peter Medak
    Drehbuch Chris Brancato
    Kamera Matthew F. Leonetti
    Schnitt Richard Nord
    Musik Edward Shearmur
    Produktion Frank Mancuso jr. für MGM/UA

    Darsteller

    Gamble Mykelti Williamson
    Senator Ross James Cromwell
    Press Lennox Michael Madsen
    Eve Natasha Henstridge
    Dr. Laura Baker Marg Helgenberger
    Colonel Burgess George Dzundza
    Patrick Ross Justin Lazard
    Anne Sampas Myriam Cyr
    Melissa Sarah Wynter
    Dr. Orinsky Baxter Harris
    Harry Sampas Scott Morgan

    Kritiken

    TV Movie 16/1998: Aus dem Weltall kamen bereits fiese ("Alien"), liebe ("E.T.") und alberne Aliens ("Mars Attacks"), warum also nicht auch mal sexbesessene Monster? Statt aber die Handlung nett wieterzu spinnen, erschöpft sich der Film in blutigen Splatter-Effekte, wabbeligen Monstern (immerhin von H. R. Giger!) und unzähligen Silikon-Produkten.

    film-dienst 15/1998: Verspätete Fortsetzung eines blutrünstigen Science-Fiction-Films, die den Vorgänger an Ekeleffekten mühelos übertrifft, ihre Gewaltorgie jedoch ohne Sinn und Verstand abspult und durch fehlenden Suspense nicht mehr als ärgerliche Langeweile erzeugt.

    Cinema 8/1998: Diese "Species"-Mutation zeichnet sich durch geringe Lebensdauer aus. Das lasche Sequel zum Thema Aliens, Sex & Crime krepiert kurz nach dem Vorspann.