Source Code

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    Eine Eilmeldung im Fernsehen: Kurz vor Chicago explodierte ein Personenzug – es gab keine Überlebenden. Wenig später erwacht Colter Stevens in genau diesem Zug – im Körper eines anderen Mannes und an der Seite der jungen Christina. Nach und nach begreift der Kampfpilot: Er ist im „Source Code“. Dank dieser Technologie kann Stevens den Körper eines anderen Menschen übernehmen – für acht Minuten vor dessen Tod. Sein Auftrag: Finde die Bombe und schalte den Bombenleger aus. Wieder und wieder durchlebt Stevens die Katastrophe und setzt das Puzzle mit Christinas Hilfe zusammen. Die Zeit drängt, denn ein weiterer, viel größerer Anschlag droht.




    Filmstab

    Regie Duncan Jones
    Drehbuch Ben Ripley
    Kamera Don Burgess
    Schnitt Paul Hirsch
    Musik Chris Bacon
    Produktion Mark Gordon, Jordan Wynn, Philippe Rousselet

    Darsteller

    Colter Stevens Jake Gyllenhaal
    Christina Warren Michelle Monaghan
    Dr. Rutledge Jeffrey Wright
    Coleen Goodwin Vera Farmiga

    Kritiken

    filmering.at: "SOURCE CODE schafft es zunächst sein Szenario interessant darzulegen und seine Mysterien gut zu verbergen - aber bereits am Anfang wird klar: Es wird verdammt schwer, dass das alles irgendwann logisch kohärent miteinander verknüpft wird. Tatsächlich gelingt dies SOURCE CODE nämlich nie. An allen Ecken klaffen Logiklöcher, die Ausgangslage des Films macht in sich nicht wirklich viel Sinn und hinzu kommt, dass man es noch nicht einmal wirklich schafft für Spannung zu sorgen."


    Filmszene.de: Source Code hält das Konzept schlank und schmal, erläutert es mit nur wenigen Worten und legt den Schwerpunkt durchgehend auf das Tempo und die Spannung der ohne Abspann gerade mal neunzig Minuten langen Erzählung. Die vergehen hier dann auch tatsächlich wie im Rausch und entwickeln dabei einen dramatischen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Das Finale allerdings bietet dann doch noch einiges an Interpretationsspielraum, dürfte nach dem Kinobesuch für Gesprächsstoff sorgen und bei dem einen oder anderen eventuell sogar einen leicht faden Beigeschmack hinterlassen.