Sommerhäuser

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    Im heiß-schwülen Sommer des Jahres 1976 wird der Gemeinschaftsgarten einer Familie zum Schauplatz absurder, komischer Situationen. Während sich die Erwachsenen nicht über den Verkauf des Grundstücks einigen können, erkunden die Kinder ungehindert den Garten und das geheimnisvolle Nachbargrundstück. Doch dann dringt die Nachricht über ein verschwundenes Mädchen in das sommerliche Idyll…




    Filmstab

    Regie Sonja Maria Kröner
    Drehbuch Sonja Maria Kröner
    Kamera Julia Daschner
    Schnitt Ulrike Tortora
    Produktion Philipp Worm, Tobias Walker

    Darsteller

    Bernd Thomas Loibl
    Eva Laura Tonke
    Ilse Ursula Werner
    Erich Günther Maria Halmer
    Frieda Christine Schorn
    Mathilde Inge Maux
    Gitti Mavie Hörbiger
    Herr Buchner Johannes Silberschneider

    Kritiken

    www.filmstarts.de Thomas Vorwerk: Ein bisschen wie in David Lynchs „Blue Velvet“ lauert hier zwischen Erdbeerrolle, Frankfurter Kranz und orangen Hüpfbällen eine latente, aber nicht greifbare Gefahr, die den nostalgischen Ferien-Müßiggang perfide zu vergiften droht. Und während sich eine schwer beschreibbare Spannung über das Geschehen legt, fügen sich scheinbare Kleinigkeiten und genau beobachtete Momentaufnahmen zu einem ebenso faszinierenden wie komplexen Familienporträt.

    www.wessels-filmkritik.com Antje Wessels: Ein Paradies mit Widerhaken: Mit ihrem fabelhaften Regiedebüt „Sommerhäuser“ gelingt Sonja Kröner ein flirrend-romantisches Nostalgiedrama mit diffusen bedrohlichen Untertönen, das sich in den letzten zehn Minuten all seiner aufgebauten Spannung entlädt wie ein schwüler Sommertag, der in ein krachendes Sommergewitter mündet.

    www.film-rezensionen.de Oliver Armknecht: „Sommerhäuser“ zeigt vielen auch größeren Produktionen aus Deutschland, wie ein tatsächlich menschlicher Film aussieht. Die Geschichte einer Großfamilie, die 1976 ihren vielleicht letzten gemeinsamen Sommer im Garten der Oma verbringt, ist ein fantastisch gespieltes und authentisches Familien- wie Zeitporträt, das auch ohne großes Drama nahegeht. Die nostalgische Erinnerung daran, was früher einmal war.