Sommerfest

    Aus Film-Lexikon.de

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    Stefan (Lucas Gregorowicz), mäßig erfolgreicher Theaterschauspieler in München, kommt nach zehn Jahren zurück nach Bochum, um den Haushalt seines verstorbenen Vaters aufzulösen. Drei Tage, dann will er wieder zurück sein.

    Aber da sind sie wieder alle, Kumpel, Freunde, Omma Änne, alles Originale in der weiten Welt des Ruhrgebiets, der Welt seiner Kindheit und Jugend. Und – so sehr er sich auch vor einer Begegnung drücken will – da ist auch noch seine große Jugendliebe Charlie (Anna Bederke), die genau weiß, wo es im Leben langgeht – auch für Stefan.




    Filmstab

    Regie Sönke Wortmann
    Drehbuch Sönke Wortmann
    Kamera Michael Wiesweg
    Schnitt Dirk Grau
    Musik Martin Todsharow
    Produktion Stefan Arndt, Tom Spieß, Uwe Schott

    Darsteller

    Stefan Zöllner Lucas Gregorowicz
    Charlie Anna Bederke
    Toto Nicholas Bodeux
    Frank Tenholt Peter Jordan
    Karin Tenholt Sandra Borgmann
    Diggo Markus John
    Mandy Jasna Fritzi Bauer
    Herr Kunkel Thomas Loibl

    Kritiken

    www.filmstarts.de Andreas Staben: Sönke Wortmanns Heimkehrer-Komödie schwankt extrem zwischen abgeschmackten Ruhrgebietsstereotypen und warmherzig-echten Momenten.

    www.moviebreak.de Jonas Göken: So rettet das sichtbare Ringen um Unverfälschtheit Sönke Wortmanns neuen Film über die Einfachheit der Geschichte hinweg. Mit einer Reihe glänzend aufgelegter Nebendarsteller und zahlreichen witzigen und nostalgisch-wehmütigen Momenten ist „Sommerfest“ eine durchaus gelungene Komödie zum Lachen und Träumen. Die etwas zu glatt geratene Liebesgeschichte nimmt zum Ende hin jedoch der Ruhrpott-Hommage den Wind aus den Segeln und hinterlässt einen Film der Sorte luftig-frische Sommerbrise.

    www.kino-zeit.de Sonja Hartl: „Woanders weißt Du, wer Du bist. In der Heimat wissen die Anderen, wer Du bist“, sagt Stefan einmal. In diesem Satz steckt so viel, was der Film versucht zu zeigen, was ihm aber letztlich nicht gelingt. Und damit bleibt einzig ein wenig Ruhrpott-Nostalgie – und ein Gedicht auf eine Autobahn, die doch irgendwie immer eine Bundesstraße bleiben wird.