Slow West

    Aus Film-Lexikon.de

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    Der naive 16-jährige Sohn aus adligem Hause ist auf eigene Faust aus Schottland aufgebrochen, um das Mädchen zu finden, an das er sein Herz verloren hat. Doch obwohl er mit einem Kompass auf seinem Pferd unterwegs ist und nachts mit Revolver in der Hand schläft, ist er überhaupt nicht vorbereitet auf das Abenteuer, das ihn in Colorado erwartet.

    Da kommt der wortkarge, aber treffsichere Vagabund Silas (Michael Fassbender), der sich ihm als Wegbegleiter Richtung Westen anbietet, gerade recht. Dass der Fremde dabei auf mehr aus ist als die 100 Dollar, die er für seine Dienste verlangt, ahnt Jay nicht. Denn tatsächlich ist auf seine Angebetete und ihren Vater in der Neuen Welt ein hohes Kopfgeld ausgesetzt – und so sind Wölfe und Indianer bald nicht die Einzigen, die Jay und Silas durch Prärien und Wälder verfolgen.




    Filmstab

    Regie John Maclean
    Drehbuch John Maclean
    Kamera Robbie Ryan
    Schnitt Roland Gallois, Jon Gregory
    Musik Jed Kurzel
    Produktion Iain Canning, Rachel Gardner, Conor McCaughan, Emile Sherman

    Darsteller

    Silas Selleck Michael Fassbender
    Jay Cavendish Kodi Smit-McPhee
    Payne Ben Mendelsohn
    John Ross Rory McCann
    Rupert Cavendish Alex MacQueen
    Rose Ross Caren Pistorius
    Union Officer Jeffrey Thomas
    Burly Man Andy McPhee

    Kritiken

    www.getidan.de Peter Claus: Regisseur John Maclean, der das Drehbuch selbst geschrieben hat, arbeitet geschickt mit den Erwartungen des Publikums und untergräbt sie alle. Immer wieder gibt es Überraschungen. Was auch für das Schauspiel gilt. Keine Figur ist nur gut oder nur böse. An der Spitze der Akteure fasziniert Michael Fassbender als undurchsichtiger Charakter.

    www.filmstarts.de Christoph Petersen: Eine knackig-kurze, grandios gefilmte Dekonstruktion des romantisierten Wilden Westens.

    www.gamona.de Rajko Burchardt: Vereinzelt mag der Film dabei vielleicht ins allzu Schrullige fallen, insgesamt aber überzeugt er als einfallsreiches Regiedebüt, das man nach Möglichkeit auf der großen Leinwand sehen sollte.