Sketches of Frank Gehry

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    Mit SKETCHES OF FRANK GEHRY beleuchtet der Oscar-Preisträger Sydney Pollack den Menschen hinter den architektonischen Meisterwerken: Eine scharfsinnige und humorvolle Betrachtung einer fremden Welt durch einen Laien – so sieht Pollack sich in diesem Fall erklärtermaßen selbst. Pollack und Gehry, der Regisseur und der Architekt – zwei befreundete Visionäre, denen die eigenen Visionen manchmal ein Rätsel sind. Dabei ist SKETCHES OF FRANK GEHRY kein Film, worin ein ausführlicher Architekturdiskurs gepflegt wird. Im Gegenteil: Pollacks Fähigkeit, die Schranken architektonischer Theorie zu durchbrechen, erlaubt ihm einen tiefen Einblick in das Leben eines außergewöhnlichen Architekten und seiner einzigartigen baulichen Schöpfungen. Ein einfühlsames Porträt, amüsant, geistreich und unterhaltend.




    Filmstab

    Regie Sydney Pollack
    Drehbuch Sydney Pollack
    Kamera Marcus Birsel, Claudio Rocha, George Tiffin
    Schnitt Karen Schmeer
    Musik Claes Nystrom
    Produktion Mirage Enterprises, Stanley F. Buchthal

    Darsteller

    als er selbst Charles Arnoldi
    als er selbst Barry Diller
    als er selbst Michael Eisner
    als er selbst Rolf Fehlbaum
    als er selbst Hal Foster
    als sie selbst Mildred Friedman
    als er selbst Frank O. Gehry
    als er selbst Bob Geldof

    Kritiken

    kino-zeit.de: Sketches of Frank Gehry ist eine gelungene Dokumentation über einen der unbestrittenen Stars der Architekturszene, die vor allem von ihrem sehr persönlichen Zugang zu dem Künstler lebt, die darüber hinaus aber eine kritische Auseinandersetzung mit der oft als effekthascherisch beschriebenen Architektur vermissen lässt. Aber so ist das nun mal, wenn ein Regisseur einen Film über einen engen Freund macht. Und die mangelnde Distanz zum Gegenstand der Beobachtung ist in diesem Fall zugleich ein Glücksfall, da sie einen Menschen mit einem faszinierenden Innenleben und einer vielfältigen Geisteswelt offenbart.