Silentium

    Aus Film-Lexikon.de

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    Jetzt ist schon wieder was passiert. Diesmal in Salzburg. Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ist tot. Angeblich Selbstmord. Für die Kirche eine glückliche Fügung. Hat doch der Tote erst vor kurzem mit skandalträchtigen Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt aufhorchen lassen. Brenner hat andere Sorgen. Doch die attraktive Witwe des soeben Verblichenen macht ihm schöne Augen und ein finanziell verlockendes Angebot. Sie glaubt, dass ihr Mann ermordet wurde. Und Brenner soll es beweisen.

    Ein Glück, dass ihm sein alter Freund Berti zu Hilfe kommt. Ihre Ermittlungen führen sie in die verschwiegene Welt des Konvikts und hinter die Kulissen der Festspiele. Brenner gerät unter Mordverdacht und kommt um ein Haar ums Leben.

    Am Ende ist der Fall gelöst. Doch die Spitzen der Gesellschaft haben ihre eigene Auffassung vom Lauf der Gerechtigkeit ...



    Filmstab

    Regie Wolfgang Murnberger
    Drehbuch Wolf Haas, Josef Hader, Wolfgang Murnberger
    Vorlage Roman "Silentium" von Wolf Haas
    Kamera Peter von Haller
    Schnitt Evi Romen
    Musik Sofa Surfers
    Produktion Danny Krausz, Kurt Stocker für Dor-Film

    Darsteller

    Berti Simon Schwarz
    Schmittke Jürgen Tarrach
    Sportpräfekt Fitz Joachim Król
    Simon Brenner Josef Hader
    Konstanze Dornhelm Maria Köstlinger
    Festival President Udo Samel
    Di Ding Rosie Alvarez
    Housekeeper Josef Georg Friedrich
    Apothekerin Anne Bennent
    Opern-Direktor Christoph Schlingensief
    Taxifahrer Herbert Fux

    Kritiken

    Der Spiegel 08/2005: Mit beachtlicher Schonungslosigkeit - auch gegenüber dem Zuschauer - und gelegentlich tranchiermesserscharfem Humor geht dieser Film immer wieder dahin, wo es wehtut, entwickelt seine krude Story aber etwas zu behäbig. Da fehlt es dann doch oft an Witz, Tempo und eindringlichen Bildern.

    artechock: Silentium ist eine hemmungslos derbe, fies gewalttätige Satire gegen Kirche und Festspiele. Das eigentlich Blasphemische sitzt tiefer, dunkler drin, ist purer tragikomischer Existenzialismus: das Menschsein als absurder Kreuzgang und Salzburg als Welt.

    B.Z. Berlin: Applaus.


    Wertungen

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    Jahr/Land 2004 / Österreich
    Genre Krimi-Komödie
    Film-Verleih Senator Film Verleih GmbH
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 116 Minuten
    Kinostart 03. März 2005