Signs & Wonders

    Aus Film-Lexikon.de

    Alec Fenton, ein Skandinavier, der die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hat, und seine Frau Marjorie, eine Amerikanerin griechischer Abstammung, leben mit ihren beiden Kindern in Athen. Sowohl in seinem Geschäftsleben als auch in der zärtlichen Beziehung zu seiner Tochter läßt sich Alec von einem verspielten, dabei tief verwurzelten Glauben an die Macht der Zeichen führen. Selbst die kleinsten Details interpretiert er als Wegweiser für sein Leben, ganz gleich, ob es sich um drei Pizzaboten, fünf Gullydeckel oder einen Strauß gelber Rosen handelt. Aufgrund solcher Zeichen beginnt er eine Affäre mit seiner Arbeitskollegin Katherine und beendet sie, um sie dann erneut aufflammen zu lassen. Für sie verläßt er schließlich sogar seine Familie und kehrt in die USA zurück. Doch dort angekommen, treibt eben genau jener Glaube an einen kosmischen Sinn ihn dazu, heimzukehren und einen verzweifelten Versuch zu unternehmen, seine Familie zurückzugewinnen. Doch Alecs Vorhaben scheitert. Denn längst hat der Politjournalist Andreas seinen Platz in der Familie eingenommen. Aber Andreas wird fortan das Opfer einer Serie merkwürdiger Vorkommnisse, eines erschreckender als das letzte.



    Filmstab

    Regie Jonathan Nossiter
    Drehbuch James Lasdun, Jonathan Nossiter
    Kamera Yorgos Arvanitis
    Schnitt Madeleine Gavin
    Musik Adrian Utley
    Produktion Marin Karmitz

    Darsteller

    Alec Stellan Skarsgård
    Marjorie Charlotte Rampling
    Katherine Deborah Kara Unger
    Andreas Dimitris Katalifos
    Siri Ashley Remy
    Markus Michael Cook
    Kent Dave Simonds
    Polizeiübersetzer Arto Apartian
    Polizei-Captain Alexandros Mylonas
    Sotiris Dimitris Kamberidis
    US-Geschäftsmann Steve Goldstein

    Kritiken

    Dirk Jasper: Ein Film über einen Mann, der sich obsessiv in seine eigene Frau verliebt, die er für eine andere verlassen hat, und der zu allem bereit ist, um den größten Fehler seines Lebens wieder gutzumachen.

    Gernot Gricksch (TV Today) 2001-04: Gelungenes Verwirrspiel mit ungewöhnlichen Schauplätzen und Bildern.