Senseless

    Aus Film-Lexikon.de

    Keine Arbeit ist ihm zu dreckig, kein Job zu anstrengend oder zu gefährlich. Der quirlige Student Darryl braucht Geld, um seine Familie zu unterstützen. Auf dem Campus gilt er als job-a-holic, bei den Blut- und Samenbanken ist er Stammspender. Und natürlich kann er auch den 3.000 Dollar nicht widerstehen, die ihm von der neurologischen Fakultät seiner Universität in Aussicht gestellt werden, sollte er eine Testreihe für ein neuartiges Serum, das die menschlichen Sinne schärft, erfolgreich absolvieren. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten verläuft alles nach Plan. Darryl hört die Flöhe husten, kann sehen wie ein Adler und könnte ohne Probleme Trüffel auf einige Hundert Meter Entfernung erschnüffeln. Durch seine Hypersensibilität avanciert er schnell zum coolsten Starstudenten seines Semesters und erobert sogar das Herz der schönen Janice. Darryl ist begeistert - und injiziert sich die doppelte Dosis des Serums, um auf einen Schlag seine finanziellen Sorgen loszuwerden: Gewinnt er den Wettbewerb, den die renommierte Wallstreet-Firma Smythe Bates ausgeschrieben hat, muß er nie wieder Knochen-Jobs annehmen. Ein verhängnisvoller Fehler: Die Wirkung verkehrt sich ins Gegenteil! Nach und nach verabschieden sich seine Sinne. Darryl tapst taub wie eine Nuss und blind wie ein Maulwurf durch die Straßen und verliert die Kontrolle über seine Grobmotorik. Buchstäblich "sinn-los" geworden richtet Darryl ein absolutes Chaos an - ansgerechnet an dem Tag, der über seine berufliche Zukunft entscheiden soll ...



    Filmstab

    Regie Penelope Spheeris
    Drehbuch Greg Erb, Craig Mazin
    Kamera Daryn Okada
    Schnitt Ross Albert
    Musik Yello
    Produktion David Hoberman für Mandeville Films

    Darsteller

    Darryl Whitherspoon Marlon Wayans
    Scott Thorpe David Spade
    Tim LaFlour Matthew Lillard
    Randall Tyson Rip Torn
    Janice Tamara Taylor
    Dr. Wheedon Brad Dourif
    Robert Bellweather Richard McGonagle
    Denise Witherspoon Esther Scott

    Kritiken

    Dirk Jasper: Alles andere als "sinn-los" präsentiert sich Marlon Wayans in dieser umwerfend-komischen Slapstick-Farce um die fatalen Folgen einer experimentellen Droge. Unter der Regie von Penelope Spheeris ("Wayne's World") spielt sich ein hervorragend aufgelegtes Ensemble die humoristischen Bälle zu und machen "Senseless" zu einem ebenso geistreichen wie sinnenfrohen Kino-Spaß.

    film-dienst 18/1998: Unverbindlicher Klamauk ohne jeden Anspruch, der sowohl an dem untalentierten Hauptdarsteller als auch an der uninspirierten Geschichte scheitert.

    TV Today 18/1998: Blödsinn der einfallsreichen Art.