Schwere Jungs (2002)

    Aus Film-Lexikon.de

    Duff und John könnten unterschiedlicher nicht sein - sind aber trotzdem die allerbesten Freunde. Während Duff bereits sein Leben lang auf ganzer Linie versagt hat und einen mehr als schlechten Einfluss auf John ausübt, ist dieser ein pragmatischer, hart arbeitender junger Mann, der lediglich davon träumt, seine Langzeit-Freundin Elaine zu ehelichen. Elaine und John haben sich versprochen zu heiraten, sobald die 30.000 Dollar für ihr Traumhaus angespart sind. Nach vielen mühsamen Jahren des Verzichts unter der strengen Aufsicht von Elaines Vater ist es endlich an der Zeit, vor den Traualtar zu treten und in die neuen vier Wände zu ziehen. Da erhält John überraschend einen Anruf von seiner chaotischen Schwester Patty: Seine Nichte Noreen wurde an der Harvard-Universität angenommen!

    So weit, so gut - hätte der generöse John ihr nicht vor Jahren versprochen, für Noreens Studiengebühren aufzukommen, die genau 29.879 Dollar betragen und in zwei Wochen fällig sind. John hört schon die Kirchenglocken verstummen.

    In seiner Not bittet er Duff um Hilfe. Dieser überzeugt ihn, einen kurzzeitigen Ausflug ins kleinkriminelle Milieu zu unternehmen, um das fehlende "Kleingeld" zu beschaffen. Als jedoch wirklich jeder einzelne von Duffs cleveren Plänen außer Kontrolle gerät, steht Johns Leben Kopf - und sowohl Traumhaus als auch Traumhochzeit scheinen sich in Luft aufzulösen ...



    Filmstab

    Regie Bruce McCulloch
    Drehbuch Peter Tolan, Martin Hynes
    Kamera Ueli Steiger
    Schnitt Malcolm Campbell
    Musik Christophe Beck
    Produktion Susan Cavan für Revolution Studios

    Darsteller

    Elaine Leslie Mann
    John Jason Lee
    Duff Tom Green
    Patty Megan Mullally
    Mr. Warner Dennis Farina
    Noreen Tammy Blanchard
    Mr. Cook Richard Jenkins
    David Loach Chris Penn
    Detective Charles John C. McGinley
    Uncle Jack Seymour Cassel
    Fidio the Lawyer Bruce McCulloch
    Rex the Dog Zeus

    Kritiken

    Dirk Jasper: Eine turbulente und erfrischende Komödie, die das kreative und komische Talent des jungen Hollywoods mit einigen der besten "alten Hasen" vereint.

    Cinema 2003-03: Das Geld liegt auf der Bank - warum es sich nicht holen? Schamlos bedient haben sich auch die offenbar an Ideenmangel leidenden Macher dieser Räuberposse: aus dem Hollywood-Fundus für müde Kalauer.