Schwer verliebt

    Aus Film-Lexikon.de

    10798 poster.jpg

    Was ist wahre Schönheit? Philosophen, Dichter, Wissenschaftler und Theologen stellten quer durch die Epochen Betrachtungen über das Wesen der Schönheit an. Steckt sie in den Wundern der Natur oder in einem ansteckenden Lächeln? Auf der Suche nach wahrer Schönheit reisen Menschen bis ans Ende der Welt und weiter. Und dann gibt es da noch Hal Larsen, dessen Reise am Busen der Frau gegenüber endet. Für Hal ist Schönheit nur in einer Form manifest: dem Look eines Supermodels. Das Erste und Einzige, was Hal an einer Frau wahrnimmt, ist ihr Aussehen. Mit einer Frau auszugehen, die nicht mindestens das ultimative Lächeln, den perfekten Körper und Stil aufweist, käme ihm nie in den Sinn. Ach ja, Hal selbst ist eher klein, wurde gerade bei der Beförderung übergangen, neigt zu Bauchansatz - und die Zahl seiner Dates geht gegen null. Nach einer Hypnose durch Persönlichkeitstrainer Tony Robbins erkennt er fortan nur noch die innere Schönheit der Menschen. Und sein Frauenbild wandelt sich um 180 Grad. Prompt trifft Hal die Traumfrau Rosemary Shanaha, eine fettsüchtige Mitarbeiterin des Friedenskorps, in Hals Augen aber eine überirdische Schönheit. Hingerissen von Rosemarys freundlichem Wesen und ihrem Humor, nimmt eine zarte Romanze ihren Anfang. Selbst Rosemarys gestrenger Vater Steve sieht in Hal bald seinen zukünftigen Schwiegersohn. Doch dann reißt Hals bester Freund Mauricio ihn aus der Hypnose. Hal sieht sich mit der schwabbeligen Realität konfrontiert und muss eine der wichtigsten Lektionen im Leben lernen ...



    Filmstab

    Regie Bobby Farrelly, Peter Farrelly
    Drehbuch Sean Moynihan, Bobby Farrelly, Peter Farrelly
    Kamera Russell Carpenter, ASC
    Schnitt Christopher Greenbury, A.C.E.
    Musik Ivy
    Produktion Bradley Thomas, Charles B. Wessler, Bobby Farrelly, Peter Farrelly

    Darsteller

    Hal Jack Black
    Rosemary Gwyneth Paltrow
    Mauricio Jason Alexander
    Steve Shanahan Joe Viterelli
    Walt Rene Kirby
    Reverend Larson Bruce McGill
    Tony Robbins Tony Robbins
    Jill Susan Ward
    Ralph Zen Gesner
    Katrina Brooke Burns

    Kritiken

    film-dienst 2002-04: Bemüht-biedere Komödie, die vorgeblich den wahren Wert eines Menschen in seinem Charakter entdecken möchte, unverhohlen aber gängigen Attraktivitätsmustern huldigt. Auch inszenatorisch einfallslos und ohne jede ironische Berechnung.

    Gernot Gricksch (TV-Today) 2002-04: Trotz der Dicken-Witze eine einfühlsame Komödie, die Kalorienzählern und Beauty-Anbetern munter den Spiegel vorhält.

    Hörzu 2002-07: Der herrlich schräge Humor der Farrelly-Brüder tröstet über die allzu deutliche Moralpredigt hinweg.