Schrotten!

    Aus Film-Lexikon.de

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    Mirko Talhammer Lucas Gregorowicz) ist fassungslos, als zwei sonderbare Typen in seinem feinen Hamburger Versicherungsbüro auftauchen und ihn per Kopfnuss daran erinnern, wo er eigentlich herkommt: von einem Schrottplatz in der Provinz. In dieser Welt zählt nicht die große Karriere, hier sind andere Dinge wichtig: das Schrotten, die Familie und ab und zu eine gepflegte Schlägerei.

    All das hatte Mirko hinter sich gelassen, doch sein Vater macht ihm noch im Tod einen Strich durch die Rechnung und vererbt ihm den heruntergewirtschafteten Schrottplatz K zusammen mit seinem Bruder Letscho Frederick Lau). Der ist immer noch stinksauer, dass Mirko den Clan damals im Stich gelassen hat. Schnell wird den Brüdern allerdings klar, dass die Talhammers nur eine Zukunft haben, wenn sie sich zusammenraufen und den letzten waghalsigen Plan ihres Vaters gemeinsam verwirklichen: einen Zugraub im ganz großen Stil!

    Der Coup an sich ist schon ein Himmelfahrtskommando, doch dann kriegt auch noch Kercher JanKGregor Kremp), der ärgste Konkurrent der Talhammers, Wind von der Sache...




    Filmstab

    Regie Max Zähle
    Drehbuch Max Zähle
    Kamera Carol Burandt von Kameke
    Schnitt Sebastian Thümler, Bine Pufal
    Musik Daniel Hoffknecht, Gary Marlowe
    Produktion Andrea Schütte, Dirk Decker

    Darsteller

    Mirko Talhammer Lucas Gregorowicz
    Letscho Talhammer Frederick Lau
    Luzi Anna Bederke
    Wolfgang Kercher Jan-Gregor Kremp
    Träumchen Lars Rudolph
    Seifert Rainer Bock
    Rambo Weiler Alexander Scheer

    Kritiken

    www.epd-film.de Rudolf Worschech: Unter den teutonischen Werken der letzten Jahre, die für ein großes Publikum gedacht sind, ist »SCHROTTEN!« eine löbliche Ausnahme. Keine Peinlichkeiten, keine Zoten, nichts Ordinäres. Man muss die grundsympathische Prollkomödie in eine Reihe stellen mit Peter Thorwarths »BANG BOOM BANG«.

    www.cinetastic.de Ronny Dombroswki: Frei nach dem Motto „Lieber tot als Sklave“ ist „Schrotten!“ die etwas andere deutsche Komödie, die sich trotz anfänglicher Startschwierigkeiten von der bekannten Mittelmäßigkeit deutlich abheben kann. Kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber dennoch zu empfehlen.

    www.kino-zeit.de Simon Hauck: ... In jeder Szene mehr von einer müden, anfangs wenig erheiternden Lokal-Provinz-Posse hin zu einer mitunter flotten Western-Komödie, die sich auch nicht scheut, Sergio Leone offen zu zitieren.


    Wertungen

    4.7 Sterne
    3 Bewertungen
    Jahr/Land 2015 / Deutschland
    Genre Komödie
    Film-Verleih Port au Prince Pictures GmbH
    FSK ab 6 Jahre
    Laufzeit 102 Minuten
    Kinostart 05. Mai 2016