Schneemann

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    Junge Mütter verschwinden spurlos – was bleibt, ist ein Schneemann in ihren Vorgärten… Kommissar Harry Hole (Michael Fassbender) recherchiert in einem Labyrinth aus Verdächtigungen und falschen Fährten nach ihrem Mörder.

    Die brutalen Morde müssen enden, noch bevor der nächste Schnee fällt. Zusammen mit der Nachwuchsbeamtin Katrine Bratt (Rebecca Ferguson) vermutet der eigenwillige Einzelgänger einen nie gefassten Serienmörder hinter den Verbrechen. Als seine Freundin Rakel ins Visier des Killers gerät, entwickelt sich ein mörderisches Duell.





    Filmstab

    Regie Tomas Alfredson
    Drehbuch Hossein Amini, Peter Straughan
    Kamera Dion Beebe
    Schnitt Claire Simpson
    Musik Marco Beltrami
    Produktion Tim Bevan, Eric Fellner, Piodor Gustafsson, Robyn Slovo

    Darsteller

    Katrine Bratt Rebecca Ferguson
    Harry Hole Michael Fassbender
    Arve Støp J. K. Simmons
    Edda Jamie Clayton
    Rakel Charlotte Gainsbourg
    Gert Rafto Val Kilmer
    Filip Becker James D'Arcy
    Sylvia Ottersen/Ane Pedersen Chloë Sevigny
    Investigator Svenson Toby Jones

    Kritiken

    www.filmstarts.de Andreas Staben: Tomas Alfredsons Jo-Nesbø-Verfilmung „Schneemann“ hat nicht nur alle typischen Elemente eines eiskalten nordischen Thrillers zu bieten, sondern auch ein erstklassiges Team vor und hinter der Kamera. Herausgekommen ist aber nur hübsch anzuschauendes Hochglanzkino, dessen optische Reize und verschnörkelte Erzählweise nicht darüber hinwegtäuschen können, dass „Schneemann“ letztlich nicht mehr ist als ein formelhaft-durchkalkulierter Reißer mit einer fehlbesetzten Hauptfigur.

    www.wessels-filmkritik.com Antje Wessels: „Schneemann“ ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite funktioniert der auf einem Bestseller von Jo Nesbø basierende Serienkillerthriller darüber, den Zuschauer bis zuletzt über den Täter im Unklaren zu lassen und bei der Auflösung schließlich zu überraschen. Auf der anderen Seite lässt Tomas Alfredson zu viele Fragen offen und Handlungsstränge ins Leere laufen, sodass der Eindruck entsteht, der Film sei vorab der Schere zum Opfer gefallen. Die Folge: Vieles wirkt konstruiert und nicht immer logisch. Unterhalten tut es trotzdem – auch Dank des starken Casts!

    www.cinetastic.de Frank Schmidke: Unterm Strich bleibt ein leidlich spannender skandinavischer Thriller, der düster und ein bisschen brutal ist, sich aber trotz hohen Produktionsaufwandes nicht von ähnlichen Genre-Thrillern abheben kann.


    Wertungen

    4 Sterne
    2 Bewertungen
    Original The Snowman
    Jahr/Land 2017 / Großbritannien, USA, Schweden
    Genre Thriller
    Film-Verleih Universal Pictures
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 119 Minuten
    Kinostart 19. Oktober 2017