Run All Night

    Aus Film-Lexikon.de

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    Der Brooklyn-Gangster und erfahrene Profi-Killer Jimmy Conlon (Neeson) war einst unter dem Namen Totengräber bekannt – aber das ist lange her. Inzwischen nützt ihm seine enge Freundschaft mit dem Paten Shawn Maguire (Harris) nicht mehr viel: Jimmy ist 55, die Sünden seiner Vergangenheit holen ihn ein – und zwar in Gestalt jenes verbissenen Detective (D’Onofrio), der Jimmy seit 30 Jahren dicht auf den Fersen bleibt. In letzter Zeit sieht Jimmy keinen anderen Ausweg, als seinen Frust im Whiskey zu ertränken.


    Von seinem Sohn Mike (Kinnaman) hat Jimmy schon lange nichts mehr gehört. Doch als Mike auf die Abschussliste gerät, muss sich Jimmy für eine Seite entscheiden: Entweder er bleibt der Gangsterfamilie treu, der er sich angeschlossen hat, oder er steht zu seiner eigentlichen Familie, die er vor Jahren im Stich gelassen hat.

    Mike ist auf der Flucht, und vielleicht muss Jimmy die Fehler der Vergangenheit wettmachen, indem er seinen Sohn vor dem Schicksal bewahrt, das ihm selbst auf jeden Fall bevorsteht: das Rendezvous mit einer Kugel. Ab sofort kann Jimmy sich auf niemanden mehr verlassen – nur eine Nacht bleibt ihm, um sich darüber klar zu werden, wo seine Verantwortung liegt und wie er das Versäumte nachholen kann.




    Filmstab

    Regie Jaume Collet-Serra
    Drehbuch Brad Ingelsby
    Kamera Martin Ruhe
    Schnitt Dirk Westervelt
    Musik Junkie XL
    Produktion Brooklyn Weaver, Roy Lee, Michael Tadross

    Darsteller

    Jimmy Conlon Liam Neeson
    Shawn Maguire Ed Harris
    Mike Conlon Joel Kinnaman
    Danny Maguire Boyd Holbrook
    Pat Mullen Bruce McGill
    Gabriela Conlon Genesis Rodriguez
    Detective Harding Vincent d'Onofrio
    Andrew Price Common

    Kritiken

    www.filmstarts.de Christoph Petersen: Rau-düsterer Action-Thriller, der seine Intensität vor allem dem starken (Zusammen-)Spiel von Liam Neeson und Ed Harris verdankt.

    www.gamona.de Rajko Burchardt: Solides Actiondrama, das sich nahtlos einfügt in die zuverlässig grimmige Spätkarriere von Liam Neeson.

    www.blairwitch.de Carmine Carpenito: Während „Taken“ von einer belanglosen Actionszene zur nächsten springt, auf One Liner setzt und die Charakterentwicklung links liegen lässt, unterhält „Run All Night“ mit Krawall, der nicht nur als Mittel zum Zweck dient, spannenden Dialogen sowie interessant geschriebenen Figuren, die einem – anders als Bryan Mills – nicht gleichgültig sind.


    Wertungen

    3.7 Sterne
    3 Bewertungen
    Jahr/Land 2015 / USA
    Genre Action-Thriller
    Film-Verleih Warner Bros
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 114 Minuten
    Kinostart 16. April 2015