Rufmord - Jenseits der Moral

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    Nach dem Tod des amerikanischen Vizepräsidenten muss dessen Position neu besetzt werden. Der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten favorisiert Senatorin Laine Hanson als Nachfolgerin. Als ihre politischen Gegner, angeführt vom Kongressmitglied Shelly Runyon, einen Sexskandal aus ihrer Vergangenheit aufdecken, muss sie um den Erhalt ihrer moralischen und politischen Integrität kämpfen.



    Filmstab

    Regie Rod Lurie
    Drehbuch Rod Lurie
    Kamera Denis Maloney
    Schnitt Michael Jablow
    Musik Larry Groupé
    Produktion Willi Bär, Marc Frydman, James Spies, Douglas Urbanski

    Darsteller

    Kermit Newman Sam Elliott
    Rep. Sheldon 'Shelly' Runyon Gary Oldman
    Sen. Laine Hanson Joan Allen
    President Jackson Evans Jeff Bridges
    Rep. Reginald Webster Christian Slater
    Gov. Jack Hathaway William L. Petersen
    Jerry Tolliver Saul Rubinek
    Oscar Billings Philip Baker Hall
    Lewis Hollis Mike Binder
    Cynthia Charlton Lee Mariel Hemingway

    Kritiken

    Cinema 2002-06: Als das Politdrama "Rufmord" wenige Wochen vor den US-Präsidentschaftswahlen 2000 startete, schoss der bekennende Republikaner Gary Oldman gegen die Produzenten von DreamWorks: Die prodemokratische Führungsriege um Steven Spielberg habe Regisseur Rod Lurie zu einer ebensolchen Schnittfassung genötigt, die die Republikaner diffamiere und den Film zu einem "Goebbels-würdigen Propagandastück" mache. Oha. Wie es Rod Lurie mit ein paar Schnitten gelungen sein soll, seine Story nachträglich auf den Kopf zu stellen, bleibt indes schleierhaft.

    Rhein-Zeitung: 2002-06-28: Wenige Filme haben solchen Schiffbruch auf dem amerikanischen Heimatmarkt erlitten, wie das bei "Rufmord - Jenseits der Moral" bereits im Jahr 2000 der Fall war. Und dafür gab es gute Gründe: Denn das am 27. Juni in den deutschen Kinos startende Polit-Drama ist ein Machwer, dessen Unglaubwürdigkeit dem US-Publikum völlig zu Recht bitter aufstieß. Unverständlich, mit diesem Ladenhüter nun auf dem deutschen Markt Exporterlöse erzielen zu wollen.

    Kultur Spiegel 2002-07: Unterhaltsamer, stellenweise faszinierender Versuch, in der Nach-Clinton-Ära einen Hollywood-Film über Moral und Politik zu drehen.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 2000 Beste Hauptdarstellerin Joan Allen
    nom 2000 Bester Nebendarsteller Jeff Bridges