Rubinrot

    Aus Film-Lexikon.de

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    Eigentlich ist Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich) ein ganz normaler sechzehnjähriger Teenager – ärgerlich nur, dass ihre Familie definitiv einen Tick zu viele Geheimnisse hat.

    Allesamt ranken die sich um ein Zeitreise-Gen, das in der Familie vererbt wird. Jeder ist sich sicher: Gwens Cousine Charlotte (Laura Berlin) trägt das Gen in sich und so dreht sich alles ständig um sie. Bis sich Gwen eines Tages aus heiterem Himmel im London Anfang des 20. Jahrhunderts wiederfindet. Ihr wird schlagartig klar, dass nicht Charlotte, sondern sie zur Zeitreisenden geboren wurde. Und das, obwohl sie darauf gut verzichten könnte. Genauso wie auf Charlottes arroganten Freund Gideon de Villiers (Jannis Niewöhner), mit dem sie sich nun zusammentun muss, um das größte Geheimnis ihrer Familiengeschichte aufzuklären. Eins steht für sie fest: Sie wird alles daran setzen die uralten Mysterien zu lösen.

    Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!




    Filmstab

    Drehbuch Katharina Schöde
    Vorlage Rubinrot von Kerstin Gier
    Kamera Sonja Rom
    Schnitt Wolfgang Weigl
    Musik Philipp F. Kölmel
    Produktion Katharina Schöde, Robert Marciniak, Markus Zimmer

    Darsteller

    Gwendolyn Shepherd Maria Ehrich
    Gideon de Villiers Jannis Niewöhner
    Grace Veronica Ferres
    Falk de Villiers Uwe Kockisch
    Großtante Maddy Katharina Thalbach
    Dr. White Gottfried John
    Lady Arista Gerlinde Locker
    Mr. George Rüdiger Vogler
    Lucy Montrose Josefine Preuß
    Lucas Montrose Axel Milberg
    Graf von St. Germain Peter Simonischek
    James Kostja Ullmann

    Kritiken

    www.filmstarts.de: Andreas Staben: Die Zeitreise-Szenen machen Appetit auf mehr, aber bei der Liebesgeschichte springt der Funke (noch) nicht so recht über: Felix Fuchssteiners Verfilmung des Jugendbuch-Bestsellers ist ein ordentlicher Film, vor allem jedoch das Versprechen auf eine noch bessere Fortsetzung.

    www.filmrezension.de: Ulrike Braun: Auch wenn Fuchssteiner mit einem weitaus geringeren Budget als seine amerikanischen Kollegen arbeiten musste, schaffte er es, mit "Rubinrot" einen spannenden und amüsanten Fantasy-Film zu drehen, der nach einer Fortsetzung ruft.

    www.gamona.de: Peter Osteried: Mag „Rubinrot“ als Roman funktionieren, als Film zerfasert die Geschichte total. Die Figuren entwickeln sich nicht, sondern passen sich dem an, was das Drehbuch fordert.


    Wertungen

    3 Sterne
    4 Bewertungen
    Jahr/Land 2013
    Genre Fantasy
    Film-Verleih Concorde Filmverleih
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 122 Minuten
    Kinostart 14. März 2013