Roger Moore

    Aus Film-Lexikon.de

    englischer Schauspieler; * 14. Oktober 1927 in London

    Auf der Royal Academy of Dramatic Arts lernte Roger Moore die Schauspielkunst. Nach dem Zweiten Weltkrieg übersiedelte er nach Hollywood. Dem "Dieb des Königs" (1955) folgten "Diane, die Kurtisane von Frankreich" und die "Madonna mit den zwei Gesichtern" (1958). In der amerikanischen Fernsehserie "Maverick" jagte er wildwestliche Dunkelmänner, als "Ivanhoe" (1958) lehrte er mittelalterlichen Finsterlingen das Fürchten.

    Seine weltweite Popularität gewann Moore dann doch im heimischen England, als er die Hauptrolle in der äußerst erfolgreichen Krimi-Serie "Simon Templar" bzw. "The Saint" spielte. Zwischen 1963 und 1967 spielte Moore in über 120 Folgen, die in 92 Ländern gesendet wurden, den Krimi-Helden. Die Serie "Die Zwei" (1971/72) mit Moore und Tony Curtis in den Hauptrollen wurde auch in Deutschland wegen ihrer witzigen Dialoge und heiter gestrickten Storys geschätzt.

    Danach spielte Moore in mehreren Filmen als Nachfolger von Sean Connery seine wohl berühmteste Rolle, die des Geheimagenten James Bond ("Leben und sterben lassen", 1973; "Der Mann mit dem goldenen Colt", 1974; "Moonraker - streng geheim", 1979; "Im Angesicht des Todes", 1985 u.a.). Seit 1991 ist Roger Moore Sonderbotschafter der UNICEF.


    Filmografie - Darsteller


    Filmografie - Regisseur