Robinson soll nicht sterben

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    Filmstab

    Regie Josef von Baky
    Drehbuch Emil Burri, Johannes Mario Simmel
    Vorlage Märchenspiel von Friedrich Forster
    Kamera Günther Anders
    Schnitt Claus von Boro
    Musik Georg Haentzschel
    Produktion Georg Richter für Neue Deutsche Filmgesellschaft

    Darsteller

    Maud Cantley Romy Schneider
    Tom Defoe Horst Buchholz
    Daniel Defoe Erich Ponto
    Mrs. Cantley Magda Schneider
    König Georg II Mathias Wieman
    Carlton Heep Gustav Knuth
    Mr. Herodes Pum Rudolf Vogel
    Miss Hackett Elisabeth Flickenschildt
    Bertie Mario Adorf
    Mr. Gillis Gert Fröbe
    Drinkwater Hünther Lüders
    Ben Roland Kaiser
    Charly Wolfgang Condrus
    Jim Urs Hess
    Miles Joseph Offenbach
    Lord Horace E. F. Fürbringer
    Captain Black Hans Leyrer
    Greene Siegfried Lowitz

    Kritiken

    Dirk Jasper: Auf dem gleichnamigen Märchenspiel von Friedrich Forster aus dem Jahre 1931 beruhender, rührender Film, der mit wachem Blick für soziale Zusammenhänge die Kinderarbeit im Zeitalter der Industriellen Revolution schildert und dem Schriftsteller Daniel Defoe ein Denkmal setzt. Der Verfasser des "Robinson Crusoe" war ein leidenschaftlicher Sozialaufklärer und lieferte sich einen lebenslangen Kampf mit Staat und Kirche. So war auch sein berühmtester Abenteuerroman in erster Linie als Erziehungsschrift für ein puritanisches, gottgefälliges Leben konzipiert und zielte vor allem auf erwachsene Leser ab.

    Süddeutsche Zeitung: Einen Film für Kinder zu machen und gleichzeitig für Erwachsene, ist ein alter Wunschtraum. Nur selten gelang das. Hier aber glückt's. (...) Romy Schneider, entsüßt und gründlich entsissifiziert, beweist auch hier und gerade hier ihr Naturtalent. Bleibt Erich Ponto - in der letzten Rolle seines Lebens, die seine erschütterndste wurde.

    Lexikon des internationalen Films: Keine historische Biografie, aber warmherzige, munter inszenierte und gespielte Unterhaltung.