Ritter Rost 2 - Das Schrottkomplott

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    Mit einem Schaukampf, der Schrottland zeigen soll, wie brillant und unersetzbar er und seine Ritterkollegen sind, stürzt Ritter Rost das Königreich ungewollt in eine Krise. Denn das Spektakel verursacht einen riesigen Schaden, alle Ritter werden hochkant gefeuert und schieben die Schuld auf Rost.

    Während sein geliebtes Burgfräulein Bö arbeiten geht und sein bester Kumpel Drache Koks sich um den Haushalt kümmert, sitzt Ritter Rost im Keller und bläst Trübsal. Hier begegnet ihm Gespenst, der ehemalige Assistent seines Vaters. Der war einer von Schrottlands größten Erfindern und so findet Ritter Rost eine neue Lebensaufgabe: Er wird die Arbeit seines Vaters vollenden!

    Zunächst sieht es gut aus. Der König geht in Rente, seine Tochter Prinzessin Magnesia übernimmt die Herrschaft und die neuen Erfindungen von Ritter Rost finden reißenden Absatz bei Magnesias Schutztruppe. Viel zu spät erkennt Ritter Rost, dass seine Erfindungen dazu missbraucht werden, seine Freunde aufzuspüren und hinter Gitter zu bringen.

    Völlig auf sich allein gestellt muss Ritter Rost nun allen beweisen, dass er nichts Böses im Sinn hatte und in seinem tiefsten Inneren doch ein echter Ritter ist. Um Schrottland und seine Freunde zu befreien, zieht er in den Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen Feind – und gegen seine eigenen Erfindungen!





    Filmstab

    Regie Thomas Bodenstein
    Drehbuch Mark Slater, Gabriele M. Walther
    Vorlage Jörg Hilbert, Felix Janosa
    Schnitt Elke Steinhardt, Kris Weiland, Jörg Furbach
    Musik Andreas Grimm
    Produktion Gabriele M. Walther, Marcus Hamann

    Darsteller

    Burgfräulein Bö Jella Haase (Sprecher)
    Ritter Rost Christoph Maria Herbst (Sprecher)
    Feuerzangenbruder Brutus Tom Gerhardt (Sprecher)
    Drache Koks Dustin Semmelrogge (Sprecher)
    Feuerzangenbruder Brenner Detlev Redinger (Sprecher)
    Prinzessin Magnesia Bianca Heinicke (Sprecher)

    Kritiken

    www.filmstarts.de Anna Wollner: Mit der Komplexität der Geschichte um einen autokratischen Staat könnten Kinder schnell überfordert sein und die Schauwerte der Animation halten sich auf der großen Leinwand in Grenzen. Dafür kann man die Botschaft nur ganz fett unterstreichen: „Nichts Anstellen ist das Schlimmste, was man anstellen kann!“

    www.kino-zeit.de Falk Straub: Die detailverliebte Animation kann sich auch im zweiten Teil sehen lassen, bleibt aber erneut weit hinter internationalen Produktionen zurück.

    www.wolframhannemann.de: Spaßig wird’s, wenn wieder die kleinen fiesen Kolbenfresser zum Einsatz kommen, die liebend gerne Kolben fressen und damit den Bösen viel Ärger bereiten. Die allesamt aus Schrott bestehenden Figuren sind mit viel Liebe zum Detail und noch mehr Phantasie “zusammengebastelt”. Insgesamt jedoch fühlen sich die 84 Minuten Laufzeit wesentlich länger an – zumindest für Erwachsene.


    Wertungen

    3.7 Sterne
    3 Bewertungen
    Jahr/Land 2016 / Deutschland
    Genre Animation
    Film-Verleih Universum Film
    Laufzeit 87 Minuten
    Kinostart 19. Januar 2017