Richard Dreyfuss

    Aus Film-Lexikon.de

    US-amerikanischer Schauspieler; * 29. Oktober 1947 in New York City

    eigentlich: Richard Stephen Dreyfuss;

    Dreyfuss, der im Alter von neun Jahren nach Los Angeles zog, gab sein Fimdebüt mit 15 Jahren in dem Fernsehfilm "In Mama’s House". Seine erste kleine Kinorolle hatte er 1967 in "Die Reifeprüfung" ("The Graduate"). Den Durchbruch schaffte Dreyfuss sechs Jahre später mit George Lucas' erstem großen Erfolg "American Graffiti". Anschließend stieg er mit Rollen in Filmen wie "Der weiße Hai" ("Jaws", 1975) und "Unheimliche Begegnung der dritten Art" ("Close Encounters of the Third Kind", 1977) endgültig in die Riege der Hollywood-Stars auf.

    Dreyfuss stand im Alter von nur 30 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Für seine Rolle als Elliot Garfield in der Filmkomödie "Der Untermieter" ("The Goodbye Girl", 1977) bekam er nicht nur den BAFTA-Award und den Golden Globe, sondern auch den Oscar als bester Hauptdarsteller. Zu diesem Zeitpunkt war er der jüngste Schauspieler, dem diese Ehre je zuteil geworden war.

    Anschließend hatte Dreyfuss jahrelang Drogenprobleme, schaffte jedoch Mitte der 1980er Jahre das Comeback und war fortan vornehmlich in einer Reihe von Disneykomödien zu sehen. Für die Rolle des Komponisten Glenn Holland in "Mr. Holland’s Opus" (1995) wurde er noch einmal für einen Oscar nominiert, ging diesmal aber leer aus.

    Im Jahr 2008 spielte Dreyfuss in der Biografie "W.", die sich dem 43. US-Präsidenten George W. Bush widmet, die Rolle des Vizepräsidenten Dick Cheney.


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1977 Bester Hauptdarsteller --
    nom 1995 Bester Hauptdarsteller Mr. Holland's Opus