Red Skelton

    Aus Film-Lexikon.de

    amerikanischer Filmkomiker; * 18. Juli 1913 in Vincennes; † 17. September 1997 

    eigentlich: Richard Bernard Skelton

    Schon mit zehn Jahren stand Red Skelton auf der Bühne. Als Clown trat er auf, bei Wandertheatern reiste er mit, und als Varieteestar versuchte er sich im Montreal-Theatre. Im Jahr 1937 zog es ihn zum Broadway, wo er als Komiker Erfolg hatte, und kurz darauf begann er eine Karriere im Rundfunk. Dort war er so erfolgreich, dass er schließlich sein eigenes Programm startete: "Red Skeltons Scrapbook of Satire". Er wurde so populär, dass er während der Kriegsjahre zur Unterhaltung der amerikanischen Soldaten umherreiste und auf eigene Faust Truppenbetreuung unternahm.

    Als Filmstar war er bereits 1938 in die Kinos gekommen, später kam dann das Fernsehen dazu. Mit seinem Humor erreichte er viele Menschen, und er wurde zu einem der beliebtesten Fernsehstars seiner Zeit: "Lady be Good" (1943), "Bathing Beauty" (1944), "Around the World in 80 Days" (1957) und ungezählte andere Filme wurden von Millionen Menschen gesehen. Anfang der 50er Jahre startete er die "Red Skelton Show of TV", die bald äußerst bekannt war.

    Seit 1945 war Skelton mit G. Maureen verheiratet. Aus dieser Ehe stammten zwei Kinder, eine Tochter und ein Sohn, der 1958 an Leukämie starb. Skelton sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, dass er die Krankheit seines Kindes für die eigene Karriere ausgenützt habe. Daraufhin zog er sich aus dem Showgeschäft zurück.


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