Ran an die Braut

    Aus Film-Lexikon.de

    Für Berke ist es die perfekte Liebe, das perfekte Highschool-Glück mit dem perfekten Mädchen bis seine Freundin Allison ihm plötzlich den perfekten Laufpass gibt. Der Boden tut sich auf unter Berkes Füßen, und während er noch im Fallen sein zerbrochenes Herz festzuhalten versucht, hat Allison sich schon einen Neuen geangelt: den Ex-Boygroup-Sänger Striker. Und wie das so ist, wenn es einen einmal erwischt hat, stolpert Berke auch weiterhin von einer Demütigung in die nächste. Was nicht unwesentlich damit zu tun hat, dass er sich bei seinen Bemühungen, Allison zurückzugewinnen, laufend zum Narren macht. Die Versuche seiner Freunde, ihn mit anderen Mädchen zusammen zu bringen, führen ebenfalls nur zu einer Reihe von Katastrophen. So scheint der liebeskranke Berke schon zum ewigen Loser gestempelt als ausgerechnet von Kelly, der kleinen Schwester seines besten Freundes, unerwartete Hilfe kommt.



    Filmstab

    Regie Tommy O'Haver
    Drehbuch R. Lee Fleming Jr.
    Kamera Maryse Alberti
    Schnitt Jeff Betancourt
    Musik Steve Bartek
    Produktion Michael Burns, Marc Butan, Paul Feldsher

    Darsteller

    Kelly Kirsten Dunst
    Berke Ben Foster
    Allison Melissa Sagemiller
    Dennis Sisqó
    Striker Shane West
    Felix Colin Hanks
    Maggie Zoe Saldana
    Basin Mila Kunis
    Dr. Desmond Forrest Oates Martin Short
    Mistress Moira Carmen Electra

    Kritiken

    Dirk Jasper: "Ran an die Braut" ist eine freche romantische Teenagerkomödie aus der Feder des "Eine wie keine"-Autoren über den ewigen Reim von Herz auf Schmerz, die Schwierigkeit, die gleiche Schule zu besuchen wie die Ex-Freundin, und über die verborgenen Schleichpfade, auf denen einen die Liebe schließlich wieder einholt. Neben den Jungstars Kirsten Dunst ("The Virgin Suicides") und Ben Foster ("Liberty Heights") ist Martin Short in einer hinreißenden Nebenrolle als überdrehter Theaterregisseur zu sehen, und Sänger Sisqó gibt ein beachtliches Schauspieldebüt.

    Cinema 2001-08: Erstaunlich, dass dieser Klamauk Platz für tiefere Gefühle ließ - hinter den Kulissen. Dort funkte es zwischen Kirtsen Dunst und Ben Foster. Warum, wird ein Geheimnis bleiben, hat er doch die Verve eines sedierten Dreifingerfaultiers. Das hat auch die patente Kirsten erkannt: Foster landete mittlerweile in der Biotonne - neben dem Skript?

    film-dienst 2001-17: Teenie-Komödie über Liebeskummer und Kunstwillen, die ambitioniert im Stile klassischer Musicals beginnt, dann allerdings als kaum kaschierte Shakespeare-Kontrafaktur allmählich an Witz und Rhythmus verliert, um zur platten Nummerrevue zu verkommen.


    Wertungen

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    Original Get Over It
    Jahr/Land 2001 / USA
    Genre Komödie
    Film-Verleih Concorde Filmverleih GmbH
    Laufzeit 87 Minuten
    Kinostart 23. August 2001