Rückkehr nach Montauk

    Aus Film-Lexikon.de

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    Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara (Susanne Wolff) ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals (Nina Hoss). Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York.

    Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen. Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island. Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kehren sie zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Die Körper erinnern sich, aber sie wissen nicht, ob sie die Zeit ungeschehen machen können. In Montauk werden sie es herausfinden.




    Filmstab

    Regie Margret Völker
    Drehbuch Colm Tóibín, Volker Schlöndorff
    Kamera Jérôme Alméras
    Schnitt Hervé Schneid
    Musik Max Richter
    Produktion Regina Ziegler, Volker Schlöndorff, Francis Boespflug, Stéphane Parthenay, Sidonie Dumas, Conor Barry

    Darsteller

    Max Zorn Stellan Skarsgård
    Rebecca Nina Hoss
    Klara Susanne Wolff
    Lindsey Isi Laborde
    Roderick Malcolm Adams
    Walter Niels Arestrup
    Rachel Bronagh Gallagher
    Mark McDonald Mathias Sanders

    Kritiken

    www.moviebreak.de Lida Bach: Das Setting: TUI-Katalog. Die Kostüme: Quelle-Katalog. Und die Dialoge? „I'm an animal! I'm wild, I move!“, „Deep inside I'm serious“. Die grau meliert-männliche Zielgruppe hört man im Berlinale-Palast dann auch klatschen. Sonst niemanden.

    www.kino-zeit.de Sonja Hartl: Vielmehr ist Rückkehr nach Montauk ein Film, in dem Rebecca erst kritisiert, dass sie im College immer mit Männern ausgegangen ist, die dann nur von sich erzählt haben, und wenig später mit Max Essen geht – und er erzählt ausschließlich von sich. Aber alle Worte können nicht verhindern, dass man sich wünsch, man wäre nicht nach Montauk zurückgekehrt.

    www.filmstarts.de Carsten Baumgardt: Volker Schlöndorffs Max-Frisch-Hommage „Rückkehr nach Montauk“ ist eine zwiespältige Angelegenheit. Die gediegen-edle Atmosphäre ist äußerst reizvoll, Kamera und Musik sind exquisit, aber die hochtrabenden Figuren werden nie wirklich lebendig und so bleiben die Gefühle weitgehend auf der Strecke.


    Wertungen

    2.8 Sterne
    4 Bewertungen
    Jahr/Land 2017 / Deutschland, Frankreich, Irland
    Genre Drama
    Film-Verleih Wildbunch Germany
    Laufzeit 105 Minuten
    Kinostart 11. Mai 2017