Quellen des Lebens

    Aus Film-Lexikon.de

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    Die Rückkehr von Roberts Großvater Erich aus der Kriegsgefangenschaft löst bei seiner Familie in der fränkischen Provinz der 50er Jahre nicht nur Freude aus. Niemand hat mehr mit seiner Ankunft gerechnet. Schon bald aber wird er mit seiner Gartenzwerg-Fabrik ein Teil des deutschen Wirtschaftswunders. Sohn Klaus wiederum, literarisch eher mäßig begabt, träumt während des gesellschaftlichen Umbruchs der 60er Jahre von einer Schriftstellerkarriere. Er verliebt sich in die hochtalentierte und aus wohlhabendem Elternhaus stammende Gisela, die wiederum zu einer bedeutenden Schriftstellerin wird.

    Ihr gemeinsames Kind Robert will dabei nicht so recht in die Pläne und Träume der 68er Boheme in West-Berlin passen, und so schicken die Eltern den kleinen Robert auf eine lange Odyssee durch die eigene Familie und in die unterschiedlichsten Orte der Republik. Sie ist erst zu Ende, als Robert als junger Erwachsener seine große Jugendliebe wiederfindet.




    Filmstab

    Regie Oskar Roehler
    Drehbuch Oskar Roehler
    Kamera Carl-Friedrich Koschnick
    Schnitt Peter R. Adam
    Musik Martin Todsharow
    Produktion Stefan Arndt, Uwe Schott, Oliver Berben

    Darsteller

    Erich Freytag Jürgen Vogel
    Elisabeth Freytag Meret Becker
    Klaus Freytag Moritz Bleibtreu
    Gisela Ellers Lavinia Wilson
    Marie Freytag Sonja Kirchberger
    Hildegard Ellers Margarita Broich
    Martin Ellers Thomas Heinze
    Schwarz Wilson Gonzales Ochsenknecht
    Herr Werner Steffen Wink
    Erwin Rolf Zacher

    Kritiken

    www.critic.de: Frédéric Jaeger: Der Film schwankt zwischen Klamotte, Melodram, Historienfilm, Film noir, Zeitkolorit und Milieustudie. Das macht zumindest bisweilen Spaß. Auf dem Weg geht nur immer wieder die Radikalität flöten.

    www.filmstarts.de: Andreas Staben: Nicht ohne Leerlauf und Umwege, aber meist mit bestechender Präzision und Klarheit entwirft Oskar Roehler in fast drei unterhaltsamen Stunden eine autobiografisch gefärbte Geschichts- und Familienchronik.


    Wertungen

    4 Sterne
    1 Bewertungen
    Jahr/Land 2013 / Deutschland
    Genre Tragikomödie
    Film-Verleih X-Verleih/Warner Bros.
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 127 Minuten
    Kinostart 14. Februar 2013