Polly Blue Eyes

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    Die junge Polly kommt aus dem Gefängnis. Ab jetzt soll alles anders werden. Der Anfang ist vielversprechend: Sie findet einen Job und lernt Stefan kennen, einen Polizisten. Doch dann schießt ihre Familie quer. Der neue Freund ihrer Schwester, ein windiger Typ namens Ronny schlägt Pollys Eltern (Ulrich Noethen und Meret Becker) ein aberwitziges Geschäft vor. Todsichere Sache, Aluminiumfertighäuser. Es fehlt nur noch ein bisschen Startkapital. Aber auch dafür hat Ronny einen Plan: Ein kleiner Überfall, ganz ohne Risiko. Die ganze Familie soll mithelfen, natürlich auch Polly. Und Polly hat alle Hände voll zu tun, ihre Familie vor der Polizei und gleichzeitig ihre Liebe zu retten - und schließlich zu sich selbst zu finden...



    Filmstab

    Regie Tomy Wigand
    Drehbuch Karin Laudenbach, Martin Rosefeldt
    Vorlage Boris Naujoks
    Kamera Gernot Roll
    Schnitt Christian Nauheimer
    Musik Wolfgang Glum, Warner Poland, Carolin Heiß, Marc Sidney Muller
    Produktion Sabine Manthey, Bernhard Koellisch

    Darsteller

    Polly Susanne Bormann
    Ronny Matthias Schweighöfer
    Maria, Pollys Mutter Meret Becker
    Herbert, Pollys Vater Ulrich Noethen
    Susanne, Pollys Schwester Maxi Warwel
    Stefan Sebastian Ströbel
    Jale Jana Pallaske
    Sascha Matthias Walter
    Blondine Simone Hanselmann

    Kritiken

    film-dienst 22/2005: Zwischen Milieu- und Jugendstudie angesiedeltes Drama, das ein an sich interessantes Thema an flache Dialoge und überzogene schauspielerische Theatralik verschenkt, vor allem aber an dem Schielen nach der großen Geste und dem Klischee jugendlicher Rebellion krankt.