Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein

    Aus Film-Lexikon.de

    David und Jennifer sind zwei typische Teenager der 90er Jahre: Ihre Eltern sind getrennt, die Schule ist stressig, die Zukunft birgt kaum Aussichten, und wenn - nur schlechte. Ist es dann ein Wunder, wenn David von der alten Familienserie "Pleasantville" restlos begeistert ist? In jener heilen Schwarzweiß-Welt ist alles anders: Alle mögen sich, die Sonne scheint jeden Tag, und beim Basketball ist jeder Wurf gleich ein Treffer. Über einen Streit um die Fernbedienung werden an einem seltsamen Abend beide Geschwister ausgerechnet nach "Pleasantville" versetzt. Während David als eingefleischter Fan der Serie sich dort prächtig zurechtfindet, ist seine Schwester Jennifer (nun als adrette Erscheinung in spitzem BH und steifen Petticoats) weniger angetan von der Vorstellung, ein Dasein in erstickender Niedlichkeit mit züchtigen Dates, naiven Freundinnen und romantischen Songs zu fristen. Doch die geheimnisvolle Zwangsversetzung zu den liebevollen, fiktiven Eltern nach "Pleasantville" hat weitere Wunder zur Folge, denn David und Jennifer sind in dem kleinen idyllischen Dorf keine harmlosen Besucher. Im Gepäck haben sie etwas mitgebracht: Neugier, Rebellion, Eigenständigkeit, die Sehnsucht nach ersten Gefühlen, moderner Kunst, Sex und Abenteuer. Damit zwingen sie die Bewohner von "Pleasantville", langsam Farbe zu bekennen ...



    Filmstab

    Regie Gary Ross
    Drehbuch Gary Ross
    Kamera John Lindley
    Schnitt William Goldenberg
    Musik Randy Newman
    Produktion Gary Ross, John Kilik, Robert J. Degus, Steven Soderbergh

    Darsteller

    David Tobey Maguire
    Jennifer Reese Witherspoon
    Betty Joan Allen
    George William H. Macy
    Mr. Johnson Jeff Daniels
    TV-Techniker Don Knotts
    Big Bob J. T. Walsh
    Davids Mom Jane Kaczmarek
    Skip Paul Walker
    Betty Jean Dawn Cody
    Lisa Anne Maggie Lawson
    Peggy Jane Andrea Taylor
    Tommy Jim Patric
    Basketball-Hero Marc Blucas
    Margaret Marley Shelton

    Kritiken

    Dirk Jasper: Die Nummer 1 am US-Box-Office, der neue Film von Gary Ross (Autor von "Big" und "Dave") ist perfekte Unterhaltung mit atemberaubenden Special-Effects. Witzig, klug und höchst innovativ, wurde "Pleasantville" von den begeisterten US-Kritikern als eine gelungene Mischung zwischen "Die Truman Show", "Zurück in die Zukunft" und "Der Zauberer von Oz" beschrieben.

    Cinema 02/1999: Klasse Satire von Gary Ross.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 1998 Bestes Szenenbild Jeannine Claudia Oppewall (Art Direction), Jay Hart (Set Decoration)
    nom 1998 Beste Filmmusik Randy Newman
    nom 1998 Bestes Kostümdesign Judianna Makovsky


    Wertungen

    4 Sterne
    1 Bewertungen
    Original Pleasantville
    Jahr/Land 1998 / USA
    Genre Komödie
    Laufzeit 121 Minuten
    Kinostart 04. März 1999