Pierce Brosnan

    Aus Film-Lexikon.de

    amerikanischer Filmschauspieler; * 16. Mai 1952 in Navan, County Meath (Irland)

    Brosnan zog 1964 zusammen mit seinen Eltern nach London, wo er seine Liebe zur Schauspielerei entdeckte. Nach Abschluss der Schule besuchte er für drei Jahre das London Drama Centre und war danach in zahlreichen West End Theaterproduktionen zu sehen. 1981 wurde er für seine Rolle in der 13-teiligen Fernsehserie "Nancy Astor" für den Golden Globe nominiert. Daraufhin bekam er die Hauptrolle in der amerikanischen Serie "Die Mansions aus Amerika" ("The Mansions of America", 1981), und ein Jahr später eine Rolle in der Serie "Remington Steele", die 1982 auf Sendung ging und mit der ihm der Durchbruch gelang.

    Bereits 1986 sollte Brosnan Roger Moore als James Bond ersetzen, aber vertragliche Bindungen machten einen Ausstieg aus der Serie unmöglich. Erst acht Jahre später wurde der Schauspieler offiziell als der fünfte James Bond bestätigt und 1995 lief in den Kinos Brosnans erster James Bond "James Bond 007 - Goldeneye" an. Der Film war äußerst erfolgreich und bestätigte die Wahl des neuen 007. Es folgten "James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie" ("Tomorrow Never Dies", 1997) und "James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug" ("The World Is Not Enough", 1999). Der Schauspieler überzeugte auch immer wieder in anderen Filmen wie etwa in "Mrs. Doubtfire" (1993, an der Seite von Robin Williams) oder in der Science-Fiction-Parodie "Mars Attacks!" (1996).


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