Ostwind 3 - Aufbruch nach Ora

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    Noch immer hat Mika (Hanna Binke) nicht gefunden, wonach sie im Leben sucht. Kurzentschlossen kehrt sie Gut Kaltenbach den Rücken, um sich mit ihrem Hengst Ostwind in den südlichsten Zipfel von Spanien durchzuschlagen, nach Andalusien. Dort will sie den sagenumwobenen Ort Ora finden, den sie in ihren Träumen sieht und wo Ostwind seine Wurzeln hat: einen Ort, an dem Pferde wirklich frei sein können, wild und glücklich.

    Auf einer einsamen Hacienda in der Mitte von Nirgendwo lernt Mika die selbstbewusste Sam (Lea Van Acken) kennen. Sie hilft ihrem Vater Pedro (Thomas Sarbacher) dabei, den Pferdehof am Laufen zu halten – mehr schlecht als recht. Seit Jahren liegt Pedro im erbitterten Streit mit seiner Schwester Tara (Nicolette Krebitz), die nichts davon hält, Pferde einzuzäunen und in Boxen zu halten, sondern lieber mit ihnen zusammen in Freiheit lebt.

    Mika ist beeindruckt von Tara, die Pferde noch besser zu verstehen scheint als sie selbst. Als die Stadt droht, die unberührte Natur mit der wichtigsten Wasserquelle für den Lebensraum der Wildpferde platt zu walzen, hat Mika die zündende Idee in der Not. Ein uraltes und fast vergessenes Pferderennen soll die legendäre Quelle von Ora retten. Die Zeit drängt, doch die größte Herausforderung steht Mika und Ostwind erst noch bevor ...





    Filmstab

    Regie Katja von Garnier
    Drehbuch Lea Schmidbauer
    Kamera Florian Emmerich
    Schnitt Tobias Haas
    Musik Annette Focks
    Produktion Andreas Ulmke-Smeaton, Ewa Karlström

    Darsteller

    Mika Hanna Binke
    Samantha Lea van Acken
    Fanny Amber Bongard
    Sam Marvin Linke
    Tara Nicolette Krebitz
    Pedro Thomas Sarbacher
    Milan Jannis Niewöhner
    Herr Kaan Tilo Prückner
    Maria Kaltenbach Cornelia Froboess

    Kritiken

    www.filmstarts.de Gregor Torinus: „Ostwind 3: Aufbruch nach Ora“ bringt die Trilogie mit neuem Schwung zu einem guten Abschluss. Allerdings schmälern die oft sehr künstlich und gewollt klingenden Dialoge das Vergnügen an den atemberaubend schönen Bildern wilder Pferde in der andalusischen Landschaft.

    www.spielfilm.de Carsten Moll: Der dritte Teil der "Ostwind"-Reihe bietet erneut solides Kino für Pferdefreunde. Während Konvention und Mittelmaß den Film über weite Strecken prägen, so können zumindest die stark gefilmten Reitszenen sowie Annette Focks' Soundtrack für kleine Höhepunkte sorgen.

    www.kino-zeit.de Anna Wollner: In Ostwind - Aufbruch nach Ora wird weder gesungen noch gerapped, es gibt kein aufgesetztes Liebesdreieck. Ganz allein die Geschichte um Ostwind und ihre Besitzerin steht im Vordergrund. Das macht den Film dankenswerterweise mehr zu einem Abenteuer- als Pferdemädchenfilm und ist damit ein versöhnlicher Abschluss über den wilden Hengst.