Olga Tschechowa

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    deutsche Schauspielerin; * 26. April 1897 in Alexandropol (Armenien); † 09. März 1980 

    russischer Herkunft; Tochter eines zaristischen Ministers, erhielt ihre Schauspielausbildung beim legendären Stanislawski. 1921 emigrierte sie nach Deutschland, wo sie von Friedrich Murnau für den Film entdeckt wurde. "Schloss Vogelöd" (1922) hieß der erste von insgesamt über 250 Filmen, in denen die Tschechowa in den folgenden 50 Jahren mitwirkte. 1930 kam ihr erster Tonfilm heraus, der heute zu den Klassikern des alten "Kintopp" zählt: "Die drei von der Tankstelle" (mit Heinz Rühmann). Der männliche Partner in ihrem nächsten Film "Liebe im Ring" (ebenfalls 1930) war der Boxweltmeister aller Klassen Max Schmeling. Zu den besten Leistungen, die die Charakterdarstellerin im nächsten Jahrzehnt erbrachte, gehören ihre Rollenspiele in "Peer Gynt" (1934), "Bel Ami" (1939) und "Andreas Schlüter" (1942). Auch wenn nach dem Krieg ihre große Zeit vorbei war, blieb Olga Tschechowa doch bis zuletzt eine vielbeschäftigte Schauspielerin. Auch ihre Enkelin Vera Tschechowa wurde eine bekannte Schauspielerin. Sie spielten 1971 in "Duell zu dritt" gemeinsam in einem Film.


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